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Lokalsport
Mennrath glaubt noch an seine Chance

Fussball. Victoria ist Dritter in der Bezirksliga. Der Rückstand auf das Spitzenduo St. Tönis und Holzheim beträgt fünf Punkte. Die Konkurrenten spielen noch gegeneinander und der Aufsteiger selbst hat ein vermeintlich günstiges Restprogramm. Von Kurt Theuerzeit

Das ganz große Ziel, den Aufstieg in die Landesliga, kann wahrscheinlich kein Mönchengladbacher Bezirksligist mehr erreichen. Dennoch dürften die heimischen Vertreter mit ihrem bisherigen Abschneiden mehr als zufrieden sein. Victoria Mennrath, der Rheydter Spielverein und Giesenkirchen folgen dem Spitzenduo St. Tönis und Holzheim auf den weiteren Spitzenplätzen. Auch am Tabellenende dürfte die Abstiegsfrage weitgehend geklärt sein. Dort wie auch an der Spitze wird es nur noch darum gehen, wer sich über die Relegation noch den Aufstieg sichern oder sich vor dem Abstieg retten kann.

Der FC-Reserve wird selbst großzügige Unterstützung aus dem Landesliga-Kader am heutigen Samstag gegen Spitzenreiter St. Tönis (Anstoß 17 Uhr) nichts nutzen. Die personelle Hilfe für Trainer Arian Gerguri aus dem Landesliga-Kader dürfte sich in Grenzen halten. Die Spieler von Benedict Weeks spielten bereits am Mittwoch in Remscheid (1:3) und müssen Sonntag bereits wieder in Nievenheim ran. "Wir müssen besprechen, wie wir das personell regeln", sagt Arian Gerguri. Er dürfte froh sein, wenn sich die zu erwartende Niederlage in Grenzen halten wird.

Direkt hinter dem Spitzenduo wartet vor allem Mennrath auf einen Ausrutscher von St. Tönis und/oder Holzheim. Fünf Punkte trennen die Victoria von Holzheim. "Wir haben ein vermeintlich leichtes Programm bis zum Saisonende. St. Tönis und Holzheim spielen noch gegeneinander. Da ist vielleicht noch etwas zu machen", sagt Trainer Simon Netten. Dazu muss aber zunächst in Bedburdyck gewonnen werden.

Aus dem Aufstiegsrennen dürfte aber der Rheydter SV nach der 0:5-Niederlage gegen Holzheim sein. Dem RSV hat der Winter vor allem zu schaffen gemacht. Bei geringen Trainingsmöglichkeiten war das Team nicht so fit und stark wie in der Hinrunde. Eine Reihe von Nachholspielen macht die Restsaison für den Spielverein nicht leichter. Vielleicht kann man sich in Brüggen wieder ein Erfolgserlebnis verschaffen. Spielertrainer René Schnitzler hat schon die Parole ausgegeben: "Wir versuchen dann eben, in der nächsten Saison aufzusteigen."

Giesenkirchen dürfte mit dem fünften Platz zufrieden sein. Immerhin musste Trainer Volker Hansen das Team nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr, erheblich umbauen. Gegen Kaarst werden auf jeden Fall drei Punkte angestrebt.

Im Mittelfeld der Tabelle ist Lürrip gelandet. Zwar hat sich das Team unter Trainer Bekim Kastrati stabilisiert, bleibt aber launenhaft, wenn die Routiniers nicht zur Verfügung stehen. Gegen Grefrath wird es nicht leicht sein, zu siegen.

Quelle: RP
 
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