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Lokalsport
Mit dem 2:0 in Mettmann festigt Jüchen Platz sechs

Jüchens Trainer Michele Fasanelli ist nach einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorsonntag zufrieden. Von Kurt Theuerzeit

Während der Woche hatte Jüchens Trainer Michele Fasanelli seiner Mannschaft mit Worten und Anforderungen auf dem Trainingsplatz recht deutlich gemacht, wie man sonntags erfolgreich Fußball spielen kann. Die Ansage war wohl überzeugend gewesen, denn beim 2:0-Sieg in Mettmann trat der VfL Jüchen wie verwandelt auf. Die Laufbereitschaft war von der ersten Minute ebenso vorhanden wie das Zweikampfverhalten, und schließlich fehlten über weite Strecken der Partie auch spielerische Elemente nicht.

Ab der ersten Minute war zu erkennen, dass Jüchen dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Schnell und gekonnt wurde nach vorne gespielt, der Gegner wurde frühzeitig attackiert, aber im gegnerischen Strafraum fanden sich die Gäste noch nicht so richtig zurecht. Chancen über Chancen spielten sie heraus, aber vor allem Fatlum Ahmeti brachte den Ball nicht über die Linie, weil er mehrfach zu lange zögerte oder sein Abschluss zu ungenau war.

Folglich mussten die Gäste, die weiterhin viel Druck machten und das Spiel sicher im Griff hatten, bis zur 31. Minute auf ihr erstes Erfolgserlebnis warten. Innenverteidiger Baris Gürpinar war auf dem Weg nach vorne nicht angegriffen worden, spielte dann im Strafraum quer zu Manuel Sousa und der traf zum 1:0. "Wir hätten zu diesem Zeitpunkt schon wesentlich deutlicher führen müssen", kritisierte Fasanelli.

Den nötigen Ausbau der Führung holte der VfL recht schnell nach dem Wechsel nach. Ahmeti spielte im Strafraum zwei Abwehrspieler aus und traf dann zum 2:0. Mit diesem sicheren Vorsprung im Rücken kontrollierte Jüchen nicht nur das Spiel, sondern den Gästen boten sich noch weitere Möglichkeiten zu einem wesentlich klareren Sieg. "Wir sind mit diesen Chancen sehr fahrlässig umgegangen. Da hätten wir einfach mehr draus machen müssen", bemängelte Trainer Fasanelli.

Dennoch war er mit seiner Mannschaft zufrieden: "Wir haben uns gegenüber dem Vorsonntag schon um 200 Prozent gesteigert, müssen aber auch noch weiter an uns arbeiten. Der sechste Tabellenplatz ist schon etwas auf das wir sehr stolz sein können", sagte Fasanelli.

VfL Jüchen: Venten - Köller, Peltzer, Gürpinar, Weuffen (80., Eßer) - Risen, Kell - Jamarishvili (76., Esser), Sousa, Erkes (64., Türkay) - Ahmeti. Tore: 0:1 Sousa (31.), 0:2 Ahmeti (52.). Gelb-Rote Karte: Müller (87.). Zuschauer: 50.

Quelle: RP
 
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