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Lokalsport
Mona Spreyer reitet mit geliehenem Pferd auf Platz drei

Reiten. Bei den Rönneter-Reitertagen des RV Beltinghoven ist der Boden matschig, die Organisatoren bemühen sich aber um gute Bedingungen. Von Paul Offermanns

Der erste Tag der Rönneter-Reitertage beim ZRFV Beltinghoven litt durch die matschigen Bodenverhältnisse nach Dauerregen im Parcours und im Freiluft-Dressurviereck. "Wir haben aber alles daran gesetzt, um den Reitern optimale Bedingungen zu bescheren", sagten Rolf Straßburger, der (zuständig ist für die Springen und Marco Sauren, verantwortlich für den Ablauf der Dressuren. Es starteten weniger Reiter, als genannt hatten. In der höchsten Prüfung des Turniers, einer schweren S-Dressur, dem "Prix St. Georges", trat die Vorjahressieger Petra Hanen (RC Heidgesberg), die ihre Pferde auf der Beltinghovener Anlage stehen hat, mit ihrem Worldprince gar nicht erst an. "Ich habe das zur Schonung meines Pferdes getan. Im Matsch gelingen dann auch die Hufschlagfiguren nicht ganz so gut", sagte sie.

Die 24-jährige Mona Spreyer vom Ausrichter freute sich mit ihrem geliehenen 14-jährigen Renegade RH über einen dritten Platz und 66,710 Punkte. "Das ist die beste Platzierung für mich in einer S-Dressur. Das Beste für mich war bisher ein vierter Platz in einer S-Kür,", sagte die Lokalmatadorin. "Vielleicht wäre es noch besser gelaufen, wenn ich mich in den Wechseln bei den Galoppsprüngen nicht verzählt hätte", gestand sie. Der Sieg ging an Mareike Mondrowski (RV Wanderfalke Drevenack) auf Waionie mit 66,710 vor dem Moerser Jakob Hetzel mit Da Silva auf Platz zwei mit 66,360 weg.

Vorher hatte Mona Spreyer auf Renegade RH die Zwei-Sterne-M-Dressur mit 67,549 gewonnen vor der Rheindahlenerin Annette Meyer mit Riccinha M (66,520) und Monique Schroppa (RC St. Georg Günhoven) mit Popov (66,471) auf den Plätzen zwei und drei. Zwischen M**-Dressur und S-Dressur bewies Spreyer mit ihrem eigen 13-jährigen Flash-Dance ihre Springreiter-Qualitäten und holte den Sieg in einem L-Springen ohne Abwurf in 46,55 Sekunden.

Das Zwei-Phasen-Springen entschied Luisa Eßer mit Ariane für sich nach zwei fehlerlosen Durchgängen mit der schnellsten Finalzeit von 34,40 Sekunden. Ihr Vater Ralf Eßer konnte sich hier mit Rebell EH nicht platzieren. Im M-Springen mit Siegerrunde drehte ihr Vater den Spieß um und wurde Zweiter der zweiten Abteilung (0/29,07). Sie war nun nicht platziert. Schneller ritt Jan Niklas Weber (ZRFV Wickrath) mit Cawa Wiore CWST auf Rang vier in der ersten Abteilung in 27,29, aber riss dabei ein Hindernis. 13 Reiter schafften die M-Siegerrunde. Die beiden Amazonen Julia Juraschek mit Erle's Ophelie (0/26,22) und Viola Wilcke (beide RFV Huberuts Anrath-Neersen) mit Sensation Black (0/26,37) holten die Abteilungssiege. Dominik Kortmann, Vorsitzendender des ZRFV Beltinghoven, war mit dem Turnierablauf sehr zufrieden. "Es lief bei uns alles Hand in Hand", sagte er.

Quelle: RP
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