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Lokalsport
Nadja Pfeiffer trifft doppelt beim 4:0

Frauenfussball. Mike Schmalenberg konnte sich das letzte Tor seines Teams ganz entspannt von der Tribüne aus anschauen. Fünf Minuten, bevor Nadja Pfeiffer mit einem Handelfmeter das 4:0 gegen Alemannia Aachen erzielte, war Borussias Trainer nach einem kurzen Disput mit dem Gäste-Trainer aus dem Innenraum verwiesen worden.

Doch mit dem Schlusspfiff war diese Szene auch schon wieder vergessen, vielmehr gab es das eigene Team nach dem souveränen 4:0 (1:0)-Sieg gegen den Tabellenletzten zu loben. Und da Konkurrent 1. FC Saarbrücken nur unentschieden spielte, hat Gladbach nun gar fünf Punkte Vorsprung im Aufstiegsrennen der Zweiten Bundesliga.

"Die Art und Weise, wie wir die Aufgabe gelöst haben, war richtig gut. Wir waren aktiv und klar die bessere Mannschaft. Einzig die Chancenverwertung hätte besser sein können", sagte Schmalenberg. Von Beginn an kontrollierte Gladbach die Partie und spielte sich nach zehn Minuten die ersten Torchancen heraus. Die vierte davon nutzte Nadja Pfeiffer zu ihrem 13. Saisontor, als sie den Ball im Strafraum ungestört annehmen und sich eine Ecke aussuchen konnte.

Schon zur Pause hätte Borussia deutlicher führen müssen, scheiterte aber entweder an Aachens Torfrau oder an der eigenen Präzision. Die Alemannia wurde kaum gefährlich, trotzdem hatte der Gastgeber einmal Glück, als Pauline Dallmann nach einem Foul als letzte Verteidigerin nur Gelb sah. "In so einem Spiel ist es wichtig, konzentriert zu bleiben. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas gebraucht, um wieder reinzufinden", sagte Schmalenberg, der ein glückliches Händchen bewies: Vanessa Wahlen, die gerade erst eingewechselt worden war, sorgte in der 65. Minute für das 2:0.

In der Schlussphase tat Gladbach noch etwas für sein Torverhältnis, das im Aufstiegskampf ebenfalls noch eine Rolle spielen kann. Zunächst traf Pauline Dallmann unter gütiger Mithilfe der Aachener Torhüterin aus der Distanz, dann verwandelte Nadja Pfeiffer den Elfmeter zum Endstand.

(togr)
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