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Lokalsport
Neuwerk will nach Abstieg aus der Bundesliga neu angreifen

Poolbillard. "Wir werden versuchen, wieder oben dabei zu sein", sagte Mannschaftskapitän Martin Steinlage mit Blick auf die 2. Bundesliga. Von Thomas Grulke

Die letzte Auswärtsfahrt in der Ersten Bundesliga konnte Martin Steinlage nicht antreten. Aufgrund beruflicher Verpflichtungen musste der Mannschaftsführer des 1. PBC Neuwerk passen. In ungewohnter Besetzung verlor der Aufsteiger, dessen direkter Wiederabstieg bereits zuvor feststand, zunächst beim neuen Deutschen Meister BSV Dachau 1:7 und zum Abschluss beim BSV Playhouse Fürstenfeldbruck 2:6.

"Wir hatten uns auch keine Hoffnungen mehr gemacht, groß punkten zu können. Aber da auch einige Vereinsmitglieder mitgefahren sind, war es eine nette Abschlusstour", sagte Steinlage, der mit gemischten Gefühlen auf die Bundesligasaison und die Gesamt-Ausbeute von vier Punkten schaut. "Es war uns vorher schon klar, dass es schwierig wird, den Klassenverbleib zu schaffen. Leider haben wir uns aber noch schlechter verkauft als erwartet. Auf der anderen Seite nehmen Thomas Tomaszik oder Sascha Jülichmanns, die noch nie Bundesliga gespielt haben, sicherlich wertvolle Erfahrungen mit." Zudem habe der Zusammenhalt in der Mannschaft funktioniert. "Dass es untereinander trotz der vielen Negativerlebnisse gepasst hat, ist ein gutes Zeichen", sagte Steinlage. Mit den gesammelten Erfahrungen im Oberhaus und dem guten Teamgeist kann in der kommenden Saison das Ziel Wiederaufstieg in Angriff genommen werden. "Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Niveau in der Zweiten Bundesliga erhöht, doch wir werden versuchen, wieder oben dabei zu sein", sagte Steinlage.

Auch für die Billard-Union Mönchengladbach/Kempen hat es nicht zum Klassenverbleib gelangt. Der Regionalliga-Aufsteiger beendete die Saison wie Neuwerk auf dem letzten Tabellenplatz. Immerhin reichte es am finalen Doppelspieltag noch zu einem Punktgewinn beim BC Oberhausen II, ehe es für Christian Cüster, Dennis Stadler, Kadir Türkü und Mannschaftsführerin Cantal Manske zum Abschluss noch eine 1:7-Niederlage beim Regionalliga-Meister Joker Kamp-Lintfort gab.

Quelle: RP
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