| 00.00 Uhr

Trabrennen
Nimczyk muss sich Gerrits geschlagen geben

Trab. Die Siegerserie hält an: Auch beim fünften Auftritt war Charlie Starlake nicht vom Thron der Mönchengladbacher Rennbahn zu stoßen. Einmal mehr zeigte der Wallach der Konkurrenz die Eisen und arbeitet so mit großen Schritten darauf hin, Mönchengladbacher Pferd des Jahres 2015 zu werden. "Ich konnte mit Charlie in Front das Tempo leicht gestalten, und wir mussten am Ende nur das Nötigste tun", resümierte der strahlende Fahrer Karel Gerrits nach seiner souveränen Siegfahrt. Lokalmatador Michael Nimczyk musste sich mit Ginger Heldia mit dem Ehrenplatz zufrieden geben, ging am Rennabend aber natürlich nicht leer aus. Dank einer Spazierfahrt in Front mit Baraija BR sicherte er den 96. Sieg für die Trainieranstalt seines Vaters Wolfgang in der laufenden Saison. "Wir arbeiten zielstrebig auf die 100 hin. Ich bin mir sicher, es ist bald soweit", prophezeit der Goldhelm aus Willich.

Beinahe hätte er auch mit Hitchcock HK zur Ehrenrunde eindrehen können, doch mit dem letzten Schritt sicherte sich Freelady mit ihrem neuen Trainer Jochen Holzschuh dieses Match. Der Formtrainer aus Dülmen war auch in der zweiten Abteilung der Anfängerklasse mit Bella du Rezidal, die als aktuelle Gladbacher Siegerin für erfreulich 39:10 auf Sieg einkam, nicht zu boxen. Mehr als zehnmal so viel gab es beim ersten vollen Erfolg für die dreijährige Minka Express, die im Rennen mit der Viererwette im zwölften Versuch ihre Maidenschaft überlegen ablegte. Satte 158:10 auf Sieg, mit Claudia Streamline, Fataliti Forever stramme Außenseiter auf den Rängen zwei und drei und Favorit Tuileries nur auf Platz vier - diese Reihenfolge war für alle Wetter zu schwer, weshalb beim nächsten Renntag am 20. September ein großer Jackpot winkt.

(ikm)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Trabrennen: Nimczyk muss sich Gerrits geschlagen geben


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.