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Lokalsport
Nur noch Rheydt ist Spitzenreiter St. Tönis wirklich auf den Fersen

Fussball-Bezirkslia. Es waren einmal drei Verfolger aus Mönchengladbach, die gerne Spitzenreiter St. Tönis vom Thron gestürzt hätten. Doch vor dem letzten Hinrundenspieltag ist nur noch der Rheydter Spielverein dem Tabellenführer dicht auf den Fersen. Victoria Mennrath und Giesenkirchen haben inzwischen schon einen deutlichen Rückstand auf St. Tönis. Will man weiter am Ball bleiben und die Chance wahren, ganz oben mitzusprechen, dann helfen nur noch Siege. Von Kurt Theuerzeit

Drei Punkte trennen den Spielverein von St. Tönis. Ein Abstand, der noch alle Träume des Aufsteigers wach hält. Gegen Kaldenkirchen (Samstag 19.30 Uhr) ist ein Sieg fest einkalkuliert, um wenigstens eine Nacht mit dem Spitzenreiter gleichzuziehen. Die Zähler, die dem "Spö" im Vergleich zu St. Tönis fehlen, wurden vor allem zu Hause verspielt.

Eine Niederlage und drei Unentschieden in der Heimbilanz sind für einen Aufstiegsaspiranten zu viel. Auswärts ist der RSV dagegen absolute Spitze und kann am Wochenende nur noch von Holzheim überholt werden. "Auf unserem Platz kann man leider nicht Fußball spielen. Gegen Kaldenkirchen wollen wir drei Punkte holen und haben unsere Bestbesetzung fast zur Verfügung", sagt Spielertrainer René Schnitzler.

Dieses Glück hatte in den vergangenen Spielen Kollege Simon Netten in Mennrath nicht. Dennoch macht ihn der Rückstand auf St. Tönis nicht nervös. "Die Saison ist noch lang und unsere Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen", sagte er. Netten hofft, dass im Heimspiel gegen den TuS Grevenbroich, bei dem Trainer "Dicki" Otten zurückgetreten ist, seine Sturmreihe wieder komplett zur Verfügung steht. Mit Konstantin Klinidis hat er einen A-Jugendlichen vom 1. FC Mönchengladbach in den Kader geholt, von dem Netten sich in Zukunft viel verspricht.

Während der RSV zu Hause ein wenig schwächelt, erreicht Giesenkirchen auswärts nicht immer Bestform. Das soll sich nun in Grefrath ändern, obwohl die Gastgeber zuletzt sehr erfolgreich gespielt haben. "Grefrath ist offensichtlich recht launisch, aber wir müssen auswärts stärker auftreten, wenn wir oben dranbleiben wollen", sagt Trainer Volker Hansen. Er hofft, dass nach der einwöchigen Pause einige zuletzt verletzte Spieler wieder zur Verfügung stehen.

Solche Hoffnungen kann sich Manuel Moreira bei der Reserve des 1. FC Mönchengladbach nicht machen. "Wir müssen uns in den letzten Spielen weiter durchwurschteln, vielleicht noch ein paar Punkte holen. Nach der Winterpause, wenn der Kader wieder komplett ist, wird wohl mehr drin sein", sagt Moreira. In Brüggen wären drei Punkte die beste Basis für die Hoffnung auf einen sportlichen Aufwärtstrend.

Der hat sich beim SV Lürrip bereits eingestellt, nachdem Bekim Kastrati die Mannschaft übernommen hat und wieder viele zuvor angeschlagene Spieler zur Verfügung stehen. Gegen Bedburdyck wird Lürrip sicherlich stark gefordert werden und kann beweisen, dass der Trend nun deutlich aufwärts geht.

Quelle: RP
 
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