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Lokalsport
Odenkirchen ist ohne Not in Not geraten

Fussball. In Odenkirchen wird noch kein Alarm ausgelöst, sondern es soll Ruhe bewahrt werden. Nach dem elften Spieltag standen bereits 14 Punkte auf dem Konto, die gegenüber den vergangenen Spielzeiten Zuversicht versprachen, zumal noch Spiele ausstanden, die weitere Zähler in Aussicht stellten. Inzwischen sind die Odenkirchener aber auf dem Relegationsplatz angekommen mit der wenig erbaulichen Aussicht, bis zum Jahresende sogar noch auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. Denn die verbleibenden Gegner in der Hinrunde, Meerbusch und der DSC 99, gehören zu den Spitzenmannschaften der Liga, so dass mit Punkten nicht unbedingt gerechnet werden kann.

Dazu hat sich der Kader in den vergangenen Wochen allmählich so dezimiert, dass Trainer Kemal Kuc froh war, elf Spieler aufbieten zu können. Abwehrchef Sven Moseler ist für das Spiel am morgigen Sonntag in Meerbusch noch gesperrt. Frank Sapouma laboriert an einer Leistenverletzung. In Nick Stefes fällt seit dem Saisonstart ein weiterer wichtiger Abwehrspieler aus, so dass in der Hintermannschaft personell ständig experimentiert werden muss.

"Die Jungs trainieren weiter gut, aber es fehlt Konkurrenz in der Mannschaft. Zudem muss ich auf die Reserve zurückgreifen. Allerdings sind wir eigentlich ohne Not in diese Situation geraten", sagt Kuc. Den augenblicklichen Notstand hat 05/07 selbst verursacht. Drei Spiele wurden in den Schlussminuten verloren, in fünf Spielen gegen direkte Konkurrenten setzte es fünf Niederlagen. Kuc wird aber noch nicht nervös: "Die Lage ist ernst. Wir müssen nun Ruhe bewahren, aber auf dem Platz für Betrieb sorgen."

Allerdings ist der Druck für Odenkirchen inzwischen wieder groß geworden. "Damit müssen wir jetzt fertig werden. Ich hoffe, dass ich in Meerbusch wieder auf einige Spieler zurückgreifen kann, die zuletzt fehlten. Wir müssen als Kollektiv über 90 Minuten auftreten", gibt Kemal Kuc die Marschrichtung für das morgige Spiel vor.

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