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Lokalsport
Odenkirchen und Jüchen sind zufrieden

Lokalsport: Odenkirchen und Jüchen sind zufrieden
Odenkirchen mit Trainer Kemal Kuc (schwarze Jacke) würde auch am Sonntag in Heiligenhaus gerne jubeln. FOTO: Wiechmann
Fussball-Landesliga. Die Spielvereinigung fährt am Sonntag in der Landesliga zur SSVg. Heiligenhaus und kann dort wieder auf Eike Broens setzen. Der VfL empfängt den MSV Düsseldorf und hat aus dem Hinspiel noch eine Scharte auszuwetzen. Von Kurt Theuerzeit

Das war doch nicht Eike Broens, der am Sonntag in der 75. Minute für den angeschlagenen Dragan Kalkan bei den Odenkirchenern gegen den SC Velbert auf den Platz kam. Selbst wenn auf dem Trikot unter der Nummer fünf "Broens" steht, muss offensichtlich nicht unbedingt tatsächlich Eike Broens im Trikot stecken.

Die Sache wurde schnell geklärt. Broens war gar nicht im Stadion. Simon Winkens, der sonst in der Reserve spielt und im Landesligakader aushalf, hatte noch kein eigenes Trikot. Allerdings fehlte dem Trikot mit der Nummer fünf der Besitzer: Broens musste arbeiten. Weil er bei der Borussia in der Haustechnik beschäftigt ist, ging der Beruf vor, denn Borussia spielte gegen Dortmund. Winkens löste seine Aufgabe gegen Velbert in den verbleibenden 15 Minuten gut, aber am Sonntag in Heiligenhaus wird Broens wieder von Beginn an dabei sein und tatsächlich in der Fünf stecken.

"Eike hat sich seit Saisonbeginn beständig gesteigert. Er ist inzwischen für uns in der Viererkette ein ganz wichtiger Spieler", sagt Odenkirchens Trainer Kemal Kuc. In Heiligenhaus wird er ihn sicher gut gebrauchen können, denn die Gastgeber werden für viel Druck sorgen. Der neue Trainer Hakan Yalcinkaya hat die SSVg. wieder wachgemacht. Ihr 2:1-Sieg in Kapellen dürfte Odenkirchen hinreichend gewarnt haben.

"Ich habe sehr viel Respekt vor diesem Gegner, aber wir wollen auf jeden Fall unsere Serie fortsetzen und weiter ungeschlagen bleiben. Das wäre dann eine gute Voraussetzung für den kommenden Sonntag, wenn Spitzenreiter Meerbusch bei uns zum Spitzenspiel antritt", sagt Kuc.

Aber nicht nur er ist mit seinem Kader sehr zufrieden. Kollege Michele Fasanelli beim Nachbarn Jüchen ist stolz auf die Leistungen seiner Truppe: "Wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung. Der Kader ist in der Breite und qualitativ deutlich besser gegenüber den Vorjahren. Daher kommt der Aufschwung nicht ganz überraschend", sagt Fasanelli. Der sechste Platz ist aber sicherlich doch eine große Überraschung. "Den augenblicklichen Tabellenplatz müssen wir erst einmal langfristig bestätigen, bevor wir allzu euphorisch werden. Aber sicherlich haben wir uns deutlich verbessert", sagt Fasanelli.

Die Bestätigung der zuletzt guten Leistungen sollte schon am Sonntag gegen den MSV Düsseldorf erfolgen und wird sich bestimmt nicht nebenbei einstellen. Der MSV machte am vergangenen Sonntag schon dem 1.FC Mönchengladbach das Siegen unmöglich und gewann 3:1. Dabei erwies sich die Mannschaft als äußerst kampfstark und agierte sehr robust. "Wir werden alles tun, um die Punkte zu Hause zu behalten. Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Wir führten 3:1 und verloren schließlich 3:4", erinnert sich Fasanelli.

Quelle: RP
 
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