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Lokalsport
Panitz geht bei den Borussen voran

Handball-Oberliga. Beim 24:21-Sieg der Oberliga-Handballer sticht der mit acht Treffern beste Torschütze aus einem insgesamt guten Team heraus. Torwart Michael Biskup hält stark und feiert somit ein gelungenes Comeback nach langer Verletzungspause. Von Wiltrud Wolters

Borussia Mönchengladbach lässt nicht locker. Die Handballer wollen die Hinrunde unbedingt mit positiven Ergebnissen abschließen, um nach den Tiefschlägen mit vier Niederlagen in Folge wieder um die besten Plätze in der Oberliga mitspielen zu können. Ein wichtiger Schritt gelang den Borussen am Samstag mit dem 24:21 gegen die SG OSC Wölfe Rheinhausen. Die Borussen verbesserten ihr Punktekonto damit auf 13:9 Punkte. Sie schnuppern wieder an den Spitzenplätzen.

"Der Sieg war das Wichtigste. Wenn wir das nächste Spiel noch gewinnen, haben wir die Hinrunde nach unseren Verletzungen eigentlich noch ganz gut abgeschlossen. Dann greifen wir in der Rückrunde noch einmal an", sagte Trainer Tobias Elis.

Gegen die Wölfe kontrollierten die Borussen das Spiel im Grunde von der ersten Minute an. Da beide Abwehrreihen der Partie ihren Stempel aufdrückten, ließen die ersten Tore lange auf sich warten. Borussia ging nach fünf Minuten 1:0 in Führung. Nach acht Minuten führten die Gastgeber mit 2:1. Zur Pause lagen sie 12:9 vorne. Ihren Vorsprung behaupteten die Hausherren auch über die gesamte zweite Halbzeit.

Mit ihrer Variation aus einer offensiven 3:2:1-Abwehr und einer etwas tieferstehenden 5:1-Abwehr machten die Rheinhausener den Borussen im Angriff das Torewerfen schwer. Die Gastgeber schafften es aber immer wieder mit schnellem Passspiel, um den vorgezogenen Abwehrspieler herumzukommen und Lücken in die Abwehr zu reißen. Dennoch war das nicht immer von Erfolg gekrönt, weil Rheinhausens Torhüter etliche Chancen vereitelte. "Der war stark", sagte Elis.

Da es seinem Team aber auf der anderen Seite ebenfalls gelang, überragend in der Abwehr zu spielen, wurde es dem Coach angesichts der vergebenen Möglichkeiten nicht Angst und Bange. "Ich war mir sicher an der Seitenlinie, dass sich die Deckung die Bälle wiederholt. Da hat jeder für jeden gekämpft", sagte der Trainer. Er ließ sein Team in einem 6:0-Abwehr spielen, wobei die Halben häufig weiter vorgezogen agierten, um die Spielzüge des Gegners über die Mitte abfangen zu können und die gegnerischen Spieler an der Freiwurflinie aktiv zu bearbeiten. Das hatte aber auch seinen Preis, weil die Borussen sich insgesamt acht Zeitstrafen einhandelten. "Rheinhausen ist eine starke Mannschaft. Vor dem Hintergrund, dass wir 16 Minuten in Unterzahl gespielt haben, sind 21 Gegentore absolut in Ordnung", erklärte Elis später.

Nach langer Verletzungspause feierte Michael Biskup im Tor mit vielen Paraden einen gelungenen Einstand. "Das war eine schöne Leistung. Er hat mein Vertrauen, und er muss jetzt zurück ins Spiel finden. Das Beste war, dass er nach dem Spiel keine Kniebeschwerden hatte", sagte Elis. Aus der insgesamt guten Mannschaftsleistung, in der jeder seinen Part erfüllte, stach Daniel Panitz heraus. Er erzielte acht Tore. "Daniel hat einen Lauf. Er geht steil voran und bringt die Mannschaft als Motivator nach vorne", lobte Elis.

Quelle: RP
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