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Personallage entspannt sich bei Landesligisten

Lokalsport: Personallage entspannt sich bei Landesligisten
Fussball. Zuletzt waren die Kader in Odenkirchen und Jüchen arg ausgedünnt. Im Bemühen um den Klassenerhalt sehnen beide Trainer dann auch interne Rückkehrer herbei, um so wieder konkurrenzfähig zu sein. Von Kurt Theuerzeit

Land unter beim Personal haben am vorigen Wochenende die Landesligisten Odenkirchen und Jüchen gemeldet. Das Wetter meinte es immerhin gut mit Jüchen, denn heftige Schneefälle verhinderten das Spiel in Cronenberg. Odenkirchen musste dagegen stark ersatzgeschwächt beim Tabellendritten Homberg antreten und verlor nach einer herausragenden ersten Halbzeit zuerst verletzungsbedingt weitere Akteure und letztlich auch die Partie 1:5.

"Das war kaum zu fassen. Wir haben 45 Minuten lang das beste Spiel geliefert, seitdem ich in Odenkirchen bin. Dann hatten wir aber keine Chance mehr, weil ich im Defensivbereich nur noch Spieler einsetzen konnte, die sonst im Offensivbereich stehen", sagt Trainer Kemal Kuc noch Tage nach dem Debakel enttäuscht.

Hoffnungsträger: Auf Odenkirchens Abwehrchef Sven Moseler (l.) und Jüchens Stürmer Thorben Schmitt ruhen viele Hoffnungen. FOTO: Ostermann, Köppen (Archiv)

Dabei braucht 05/07 jeden Punkt. Zwar steht man noch auf dem Relegationsplatz, aber die Konkurrenten um den Klassenerhalt haben weniger Spiele und können Odenkirchen so überflügeln. Der Weg ins Mittelfeld dagegen dürfte wesentlich länger werden, denn der Abstand dorthin ist schon beträchtlich. "Wir haben eine gute Form und eine gute Einstellung im Kader. Wenn wir komplett antreten können, sind wir auch gegen starke Mannschaften konkurrenzfähig", sagt Kuc. Am Sonntag gegen Straelen hofft er nun vor allem auf Sven Moseler: "Er organisiert unsere Viererkette ausgezeichnet. Wenn dann auch Andreas Prigge und Nick Stefes wieder zur Verfügung stehen, haben wir gegen Straelen eine Chance, weil die Mannschaft meine Vorgaben taktisch sehr gut umsetzt und unsere Positionen wieder optimal besetzt sind", sagt Kuc.

Besser besetzt wird auch Jüchen bereits am Samstag gegen den SC Velbert (Anstoß 16 Uhr) antreten können. Thorben Schmitt, Benjamin Burda und Christoph Spinrath stehen wieder zur Verfügung. Im Hinspiel konnte Jüchen in Velbert 3:1 gewinnen, hatte dabei auch das nötige Glück. Doch die Bergischen haben sich inzwischen stabilisiert und wissen in Robin Hilger (15 Tore) einen der besten Stürmer in ihren Reihen.

"Für meine Heim-Premiere als Trainer hätte ich mir durchaus eine leichtere Aufgabe vorstellen können. Aber ich denke, dass wir durchaus Mittel haben, um noch einmal gegen Velbert erfolgreich zu sein", sagt Sebastian Muyres. Ein Sieg ist allein schon deshalb wichtig, weil sonst ein Abrutschen in den Abstiegsbereich droht.

Quelle: RP
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