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Lokalsport
Polizei SV hat Punkte-Blut geleckt

Fussball. Für neuen Schwung in einer scheinbar aussichtslosen Lage hat das Trainer-Duo Marc Ferfers/Thomas Vahsen beim Bezirksligisten Polizei SV gesorgt. Die beiden überzeugten die Mannschaft, mehr zu trainieren und sonntags quasi bis zum Umfallen zu rennen. Die Arbeit hat sich gelohnt. Zuletzt wurde sogar die Spitzenmannschaft aus Dormagen mit 1:0 geschlagen, und der PSV durfte nach einer langen Verweildauer die Abstiegszone verlassen. Von Kurt Theuerzeit

"Wir wissen nun, dass wir punkten können und würden das gerne auch in Holzheim am Sonntag fortsetzen. Uns ist da alles außer einer Niederlage recht", sagt Ferfers. Der Sieg gegen Domargen dürfte regelrechtes Motivations-Doping für den PSV gewesen sein, der sich nun nicht nur weiter von den Abstiegsplätzen absetzen, sondern auch bis auf einen Punkt an Holzheim heranschieben könnte.

Nicht zuletzt Jesco Neumann belebte das Spiel des PSV. Der 28-Jährige trainiert bei Borussia die U16 und besitzt allein dadurch schon die nötige Fitness. Ob es weitere Zugänge geben wird, lässt Ferfers offen: "Wir sind, wie andere Vereine auch, in Gesprächen. Mal sehen, was sich realisieren lässt. Es steht ja auch noch die Hallen-Stadtmeisterschaft vor der Tür. Da ergeben sich ja auch noch Gespräche."

Solche Gespräche wird oder würde auch gerne Neuwerks Trainer Michael Holthausen führen, um den einen oder anderen Routinier zu den Sportfreunden zu holen. "Darauf richte ich aber im Moment nicht mein Augenmerk. Tatsache ist indes, dass wir eine sehr junge Truppe beisammen haben, mit der das Training viel Freude macht. Allerdings führt die mangelnde Erfahrung in den Spielen auch zu gravierenden Fehlern. Die müssen wir so schnell wie möglich abstellen", sagt er. Vielleicht können die Neuwerker schon am Sonntag in Willich erste Erfolge vermelden. Es muss schon ein Sieg gelingen, sonst wird man die Winterpause auf einem Abstiegsplatz verbringen müssen.

Punkte braucht auch die Reserve des 1. FC Mönchengladbach. Gegen Gnadental muss gewonnen werden, um nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen. "Leider habe ich in meinem ersten Spiel als Chef-Trainer nicht denselben Effekt erzielt wie André Schubert bei Borussia", sagt Dirk Kehrbusch schmunzelnd. Er verlangt nun von seiner Mannschaft, dass sie mehr kämpft und taktisch disziplinierter agiert. "Ich will die Mannschaft nicht unter Druck setzen, aber wir brauchen allmählich schon Punkte", sagt er.

Pause haben am Wochenende der SV Lürrip und Meer. Die Blau-Weißen können deshalb auf keinen Fall den Abstiegsplatz verlassen. Lürrip hatte sein Spiel gegen Uedesheim am vergangenen Freitag unglücklich 2:3 verloren und muss sich nun zunächst mit der Verfolgerrolle der Spitze begnügen. Die Top-Teams spielen am Sonntag nun fast ausnahmslos gegeneinander, so dass Lürrips Trainer Markus Lehnen die Hoffnung hat, das Lürrip vor der Winterpause noch den einen oder anderen Platz gutmachen kann.

Quelle: RP
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