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Persönlich Sebastian Schmitz
Psychologisch wertvolle Paraden

Mönchengladbach. Mit dem ersten Sieg in der Landesliga hatte am vergangenen Spieltag niemand gerechnet, selbst die optimistischsten Jüchener nicht. Nur ein Häuflein der letzten Aufrechten machte dieses Wunder möglich, denn gleich sieben Stammkräfte mussten ersetzt werden.

Einer hatte dieses Wunder über 90 Minuten im Blick und sorgte auch noch dafür, dass es letztlich zustande kam: Torwart Sebastian Schmitz. "Das war schon toll, was er alles gehalten hat. Den Elfmeter, den er kurz vor der Pause abwehrte, war für uns psychologisch sehr wichtig", sagt Trainer "Dicki" Otten. Dabei hätte der 24-Jährige wegen einer hartnäckigen Grippe eigentlich gar nicht spielen dürfen: "Ich habe kräftig etwas eingeworfen, dann ging das schon."

Er dürfte sich die Augen gerieben haben, was die sogenannten Ersatzleute alles auf die Beine stellten. Niklas Söth und Christoph Schütz rackerten in der Abwehr, Manuel Sousa unterstützte in der Offensive die erfolgreichen Konter der Jüchener.

"Wir waren alle sehr motiviert, weil uns das niemand zugetraut hat. Taktisch haben wir nicht viel verändert, aber es hat in Velbert gut funktioniert", sagt Schmitz, der lieber seine Mitspieler lobt als sich selbst in den Vordergrund zu stellen. "Es ist natürlich toll, wenn man einen Elfmeter hält, aber das ist auch Glückssache."

Gegen Wülfrath dürfte die Personalsituation ein wenig besser aussehen. "Wir müssen jetzt auf dem Teppich bleiben. Wir wissen nun, dass wir Landesliga können und die Qualität haben, die Liga zu halten. Wir müssen aber auch in jedem Spiel alles geben", sagt Sebastian Schmitz.

KURT THEUERZEIT

Quelle: RP
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