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Lokalsport
Radsportler contra Landesverband

Radsport. Vereine wehren sich gegen die geplante Abschaffung des Radsportbezirks.

Der Radsportbezirk Mönchengladbach stellt sich gegen den eigenen Landesverband. Zwei Drittel der Vertreter der hiesigen Vereine sprachen sich jedenfalls bei der Mitgliederversammlung des Bezirks in Wickrath gegen den Plan des Radsportverbandes NRW aus, die Radsportbezirke abzuschaffen und sie stattdessen zu größeren Regionen in Eigenregie zusammenzufassen. Diese Regionen sollen dann nur noch alleine vom Landesverband gesteuert werden. "Wir als Radsportbezirk Mönchengladbach zeigen uns mit sieben weiteren Radsportbezirken hier in NRW solidarisch. Wir wollen unsere Selbstständigkeit nicht verlieren", sagte Günter Dauven, stellvertretender Vorsitzender in Gladbach.

Bei der Radtouristik steigt der Radsportbezirk bei "Scan & Bike" ein. Die Wertungskarten der Tourenfahrer werden dann eingelesen. Eine zeitintensive Listenführung fällt weg. Dauven sieht dieses neue Verfahren indes mit Skepsis: "Das ganze System ist noch nicht ganz ausgegoren", sagte er.

Die bisherigen Amtsinhaber wurden wiedergewählt. 810 Mitglieder zählt derzeit der Bezirksverband seit der Angliederung des Deutschen Tretrollerverbandes mit Sitz in Schwalmtal.

(off)
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