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Lokalsport
Rheydter TV spielt in der ersten Halbzeit "überirdisch"

Frauen. Im Kampf um den Klassenverbleib hat der Rheydter TV in der Frauen-Oberliga einen immens wichtigen 31:30 (24:17)-Erfolg über den SV Straelen erzielt - womit er sich erst einmal ein wenig Luft zu den unteren Tabellenplätzen verschafft hat.

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als ideal, denn mit Julia Diewald, Laura Huelsenbusch, Laura Legermann und Hannah Schaafs musste Trainer Guido Heyne gleich auf vier etablierte Kräfte verzichten. Aufgefüllt wurde der Kader mit Janett Säger, Nicole Schäfer und Nicole Andes, die allesamt aus der eigenen Zweitvertretung stammen und ihre Sache mehr als ordentlich gemacht haben.

Umso erstaunlicher war das Auftreten der Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit. Heynes Spielerinnen dominierten die Partie und beherrschten den Gegner fast nach Belieben. Die Abwehr war ein wahres Bollwerk, und im Angriff lief es wie am Schürchen. "Das war schon fast überirdisch", freute sich Heyne. "Wir sind im Stil einer absoluten Topmannschaft aufgetreten. Ich hoffe, dass der Schalter in den Köpfen nun endgültig umgelegt wurde."

Bis zur 45. Minute konnte Rheydt den Vorsprung noch halten, doch dann ließen die Kräfte zusehends nach. Außerdem stellte Straelen die Deckung um und veränderte das Angriffsverhalten. Immer wieder wurde Kreisläuferin Zoe Daguhn gesucht, die Rheydt überhaupt nicht in den Griff bekam. So schmolz der Vorsprung immer mehr, und am Ende wurde es fast noch dramatisch. Die Gäste hatten kurz vor dem Abpfiff noch einmal den Ball, und Daguhn warf auf das Tor, doch in ihren Wurf hinein ertönte die Schlusssirene.

Rheydter TV: Sonja Monjean (11), Julia Oedinger (10/5), Sophie Huckemann (4), Suzana Ramay (3), Nicole Anes (2) und Tamara Bloehse (1).

(alpa)
 
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