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Lokalsport
Rogawska fordert Kampf und Einsatz von seinem TVK

Handball, 3. Liga. Nach seiner Nasenoperation ist Ronny Rogawska frei von zuvor quälenden Kopfschmerzen und konnte am Donnerstagabend erstmals wieder das Training des TV Korschenbroich leiten.

Das nutzte er auch zu einer eindringlichen Ansprache nach der 24:33-Niederlage gegen Bayer Dormagen, die er nur per Live-Ticke konnte, die aber vor allem aufgrund des Halbzeitstandes von 8:20 ernüchternd gewesen war: "So dürfen wir nicht auftreten", sagte Rogawska. "Wir sind Vorletzter, stehen also auf einem Abstiegsplatz. Dazu gehört dann Abstiegskampf und Leidenschaft. Das war gegen Dormagen einfach zu wenig."

Heute (19.30 Uhr) steht nun die Partie beim Tabellenvierten SG Schalksmühle Halver an, der bis auf wenige Ausnahmen seine Spiele eng gestaltet und davon die Mehrzahl gewonnen hat. "Schalksmühle hat eine gute Entwicklung genommen in den vergangenen anderthalb Jahren", sagt Rogawska. "Das ist eine Mannschaft, die ihre Aufgaben bis jetzt gelöst hat. Die nächste Zeit wird zeigen, wo Schalksmühle wirklich steht. Außer uns kommen demnächst gleichwertige Gegner."

Da wird klar, dass Rogawska sein Team in der Außenseiterrolle sieht. "Die Sorge, die ich habe, ist, mit welchem Gesicht wir uns da präsentieren", sagt der TVK-Trainer. "Wenn wir die richtige Einstellung und den Glauben an uns finden, dann ist für uns etwas möglich. Aber Schalksmühle hat die Tugenden von Trainer Stefan Neff übernommen und geht gut drauf. Da müssen wir bereit sein, einen gewissen rustikalen Einsatz zu zeigen", sagt Rogawska.

(ame)
 
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