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Lokalsport
RSV-Chance nur noch theoretisch

Hockey. Trainer Belal Enaba und seine Spieler benötigten nach dem Schlusspfiff keinen Rechenschieber. Schon vor dem Spiel beim heimstarken Bonner THV war klar, dass mindestens ein Punkt her musste, um die kleine Chance auf den Verbleib in der Ersten Regionalliga aufrechtzuerhalten - es gab indes eine 6:10 (3:3)-Niederlage, womit der Rheydter SV nun am letzten Spieltag drei Punkte und 39 Tore auf den Crefelder HTC II aufholen müsste. Von Thomas Grulke

"Wir haben nur noch theoretische Chancen, wobei es aufgrund der Tordifferenz wohl unrealistisch ist", sagte Enaba. Seine Mannschaft hatte allerdings in Bonn keinesfalls enttäuscht. "Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Die Jungs haben toll gekämpft und gut dagegengehalten. Bonn hatte durchaus Respekt vor uns", lobte Enaba. Der dreifache Torschütze Sebastian Wojdyla (die übrigen Rheydter Tore erzielte Kai Schmitz) brachte den RSV mit einer tollen Aktion sogar zunächst in Führung. Und auch in der Folge war der Gast ebenbürtig - bis zur Pause. "Entscheidend war die Phase direkt nach der Halbzeit, als Bonn davongezogen ist", sagte Enaba. Sein Team kam zwar nach einem zwischenzeitlichen 3:8 nochmals bis auf zwei Tore heran, zum Schluss beendete Bonn aber mit zwei Kontern auch den letzten Funken Hoffnung auf einen Punktgewinn.

Für die Damen des Gladbacher HTC ist die Regionalligasaison bereits beendet. Zum Abschluss verloren sie ihr Heimspiel gegen den Club Raffelberg 4:7 (2:2) und rutschten damit noch auf den vierten Tabellenrang ab. "Ob wir in der Endabrechnung nun Dritter oder Vierter sind, ist nicht so wichtig. Diese Niederlage trübt die Stimmung allerdings schon ein bisschen. Mit der Ausbeute von 13 Punkten aus den ersten acht Spielen war ich zufrieden, das Saisonende war enttäuschend", sagte GHTC-Trainer Achim Krauß.

Dabei ging seine Mannschaft in der ersten Halbzeit gegen ersatzgeschwächte Raffelberger zweimal durch Judith Helmgens in Führung. "Die erste Halbzeit war in Ordnung, auch wenn wir nicht wirklich gut gespielt haben. Doch nach dem Wechsel wurde deutlich, dass wir einfach nicht wach waren. Wir haben abgeschaltet, uns viele technische Fehler erlaubt und sind am Ende nur noch hinterhergelaufen", monierte Krauß, der hinzufügte: "Vielleicht hat die Mannschaft auch gedacht, dass Raffelberg kräftemäßig abbauen müsste." Doch den Gefallen tat der Gast Gladbach nicht. Bis zum 4:4 hielt der GTHC die Partie dank der Treffer von Marie Schmid und Lena Froneberg noch offen, in der Schlussphase stellte der Tabellenzweite aus Raffelberg aber spätestens mit dem 5:4-Führungstreffer die Weichen auf Sieg.

Quelle: RP
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