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RSV hat Glück beim 2:1 gegen die FC-Reserve

Lokalsport: RSV hat Glück beim 2:1 gegen die FC-Reserve
Flutlicht-Atmosphäre: Dennoch behielt die FC-Reserve gegen den Spielverein lange den Durchblick. Erst in der Schlussphase kamen die Rheydter noch zu einem 2:1-Sieg. FOTO: Theo Titz
Fussball-Bezirksliga. Giesenkirchen und Mennrath erledigen ihre Aufgaben als Verfolger sicher. Lürrip unterliegt beim Tor-Festival 4:5 gegen Holzheim. Von Kurt Theuerzeit

Der Rheydter Spielverein brauchte beim Derby gegen die Reserve des 1. FC Mönchengladbach eine Portion Glück, um durch den 2:1-Sieg wieder einmal für eine Nacht Spitzenreiter zu sein. Die Verfolger Victoria Mennrath und DJK/VfL Giesenkirchen erledigten ihre Aufgaben am Wochenende souveräner mit klaren Siegen. In einem Schützenfest unterlag Lürrip Holzheim mit 4:5.

1. FC Mönchengladbach II - Rheydter SV 1:2 (0:0). Das war spannend und torreich, allerdings nur zwölf Minuten vor dem Abpfiff. 78 Minuten zuvor wurde gekämpft, gerannt, aber das spielerische Element von keinem der Kontrahenten bemüht. Dennoch ergaben sich im ersten Abschnitt Chancen, allerdings nur für den FC. Dominik Bogatzki und Philip Brandner verfehlten in den Anfangsminuten nur knapp die Führung. Kurz vor der Pause hatte Soner Ispanak frei vor dem RSV-Tor kein Glück. Nach dem Wechsel bestimmten die Gäste das Geschehen, aber Chancen ergaben sich dadurch nicht. Erst ein Abspielfehler des FC im Mittelfeld erlaubte Ferdi Berberoglu einen Konter, den er mit dem 1:0 abschloss. Doch der FC kam zum 1:1, als RSV-Torwart Fabian Münten der Ball durch die Hände glitt und Brendan Schäfer das Geschenk zum 1:1 nutzte. Auf der Gegenseite lenkte dann Brandner eine Ecke von Ferdi Berberoglu ins eigene Tor zum 2:1 für die Gäste. "Das war ein hartes Stück Arbeit", sagte RSV-Trainer René Schnitzler. Kollege Manuel Moreira war von seiner Mannschaft begeistert: "Schade, dass wir den einen Punkt durch ein Missgeschick verschenkt haben."

DJK Gnadental - Victoria Mennrath 0:3 (0:2). Mennrath kann auch Spiele ohne Gegentor gewinnen. Der 3:0-Sieg war in keiner Phase gefährdet. Mennrath, das ersatzgeschwächt antrat, bestimmte von Beginn an das Geschehen und ging bereits in der zehnten Minute durch Christian Geiser mit 1:0 in Führung. Nachdem Kai Wiechmann kurz vor der Pause im Strafraum gefoult worden war, nutzte Noah Kubawitz den Elfmeter zum 2:0. In der 56. Minute traf Wiechmann zum 3:0. Auf dem Aschenplatz in Gnadental musste dann weiter hart gekämpft werden, aber die Gäste brachten den Sieg sicher nach Hause. "Wir sind auf einem guten Weg. Die Mannschaft hat sich trotz unserer personellen Baustellen weiter entwickelt", sagte Trainer Simon Netten.

DJK/VfL Giesenkirchen - SSV Strümp 4:0 (1:0). Giesenkirchen hatte gegen Strümp durchaus Anlaufprobleme, weil Chancen, die sich schon frühzeitig ergeben hatten, nicht genutzt wurden. "Das hätte schon früher für mehr Ruhe sorgen können. Dreimal standen wir frei vor dem Gästetor", stellte Giesenkirchens Trainer Volker Hansen fest. Bis zur Pause musste er sich mit dem 1:0 von Maduthies Hassler zufrieden geben. Die Torausbeute war dann nach dem Wechsel zufriedenstellender. Innerhalb einer Viertelstunde sorgten Fabian Hermes, Michael Gherman und Michael Prigge mit ihren Treffern für eine klare 4:0-Führung, die sicher über die Zeit gebracht wurde. "Wir haben dann eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und sind nun für die kommenden Top-Spiele gut gerüstet", sagte Volker Hansen.

SV Lürrip - SV Holzheim 4:5 (1:2). "Leistung und Moral der Mannschaft stimmten. Leider haben wir dennoch zu viele Böcke geschossen, um uns wenigstens mit einem Punkt zu belohnen", sagte Lürrips Trainer Marco Schallenburger ein wenig niedergeschlagen. Bereits nach einer halben Stunde lag Lürrip mit 0:2 zurück. Das 1:2 durch Dominic Holz gab nur kurze Zeit Hoffnung, denn Holzheim erhöhte prompt auf 3:1. Michael Harrison und Markus Kleff schienen die Partie mit ihren Toren zum 3:3 noch zu drehen. Doch weitere Fehler ermöglichten den Gästen die Treffer zum 5:3. Lürrip gab auch nicht auf und nach dem 4:5 von Tobias Busch schien noch ein Remis möglich. Aber es reichte nicht mehr, zumal Torwart Tim Bekkers bei einer Rettungsaktion ein Foulspiel unterlief, für das er die Rote Karte sah.

Quelle: RP
 
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