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Lokalsport
Saison 2016/17 mit vier Englischen Wochen und flexiblem Spielplan

Fussball. Termine, Sperren, Prämien: Bei den Sitzungen für die Fußballklubs der Landes- und Bezirksligen erläutert Gruppenleiter Thomas Klingen die Neuerungen. Von Kurt Theuerzeit

Eigentlich ging es um Fußball, aber dennoch waren die Frauen ein Thema, das unterschiedlich diskutiert und entschieden wurde. Geld spielte natürlich auch eine Rolle, es wurden Absprachen getroffen und Thomas Klingen, als Gruppenleiter der Landesliga-Gruppe 1 und der Bezirksliga-Gruppe 3, erläuterte bei den Gruppensitzungen in dieser Woche wichtige Neuerungen. Klar strukturiert, humorvoll, satzungs- und regelsicher führte er die Vertreter der Vereine innerhalb von 75 Minuten erfolgreich durch die Tagesordnung.

Da waren zunächst die Spieltermine zu besprechen, die bereits im Vorfeld nach Wünschen der Klubs berücksichtigt worden waren. Während der Sitzungen gab es nur noch wenige Änderungswünsche, die ebenfalls umgehend realisiert wurden. Vereine, deren Vertreter nicht anwesend waren, müssen sich mit den gefassten Absprachen abfinden. Viermal muss in der kommenden Saison wochentags gespielt werden. Die Bezirksligisten einigten sich darauf, die Anstoßzeit grundsätzlich auf 20 Uhr zu verlegen, um den Gastvereinen die Anreise zu erleichtern.

Bereits am 28. Mai 2017 ist der letzte Spieltag der Saison. Grund ist, dass dann noch eine Reihe von Relegationsspielen durchgeführt werden müssen. Bei den Bezirksligisten spielen nicht nur die Tabellenzweiten eine Relegationsrunde mit zwei Landesligisten (jeweils Platz 15), um über diesen Umweg noch in die Landesliga zu kommen. Auch beim Abstieg wird es eine Relegation geben. Die Tabellenfünfzehnten von jeweils zwei Gruppen (1-6) spielen gegeneinander. Die Verlierer steigen zusätzlich zu den jeweils bereits feststehenden drei Absteigern jeder Gruppe ab. In der kommenden Saison gilt ein flexibler Spielplan. Der gastgebende Verein kann zwischen freitags, 20 Uhr, und sonntags, 15 Uhr, die Spiele ansetzen, wenn er das 28 Tage vor dem eigentlichen Spieltermin beantragt.

In der Vergangenheit leistete sich der eine oder andere Spieler ein Vergehen, um zum richtigen Zeitpunkt die fünfte Gelbe Karte zu kassieren. Damit umging man häufig die eigentlich fälligen Sperren. Das dürfte nun nicht mehr so einfach sein. Egal, in welcher Mannschaft man spielt, werden die Karten addiert. Die Sperren betragen zehn Tage und gelten auch für Pokalspiele.

Mannschaften, die möglichst wenig unangenehm auffallen, könnten ihre Saison-Abschlussfahrten durch den Verband zumindest teilfinanzieren. Das fairste Team in einer Spielgruppe erhält eine Prämie von 350 Euro. Hat man sogar im Verband die Nase vorn, erhält der Bestplatzierte 2200, der Zweite 1700 und der Dritte immerhin noch 1100 Euro.

Ach ja, da waren noch die Frauen. Sollen die Eintritt bezahlen? Die Landesligisten waren der Meinung, dass auch die Frauen bezahlen sollten. Die Bezirksligisten jedoch wollen Frauen weiter kostenlos zuschauen lassen.

Quelle: RP
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