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Lokalsport
Sascha Horn gehört bald zum "Club 100" des DFB

Fussball. Zwei Mönchengladbacher ehrenamtliche Sportfunktionäre haben für ihr Engagement innerhalb ihres Vereins Auszeichnungen erhalten. Alexander Bolotin vom B-Ligisten Red Stars erhielt auf Kreisebene bereits seine Ehrung im Rahmen der Schiedsrichtertagung. Sascha Horn, Vorsitzender des SV Wickrathberg, wird im Herbst in den elitären "Club 100" des Deutschen Fußballbundes aufgenommen. Mit dieser Mitgliedschaft, die genau ein Jahr währt, zeichnet der DFB jährlich 100 ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter aus dem gesamten Bundesgebiet für besondere Verdienste aus. Von Horst Höckendorf

Sowohl Bolotin als auch Horn wurden vom eigenen Verein im Rahmen der "Aktion Deutscher Ehrenamtspreis" dem hiesigen Fußballkreis für eine Auszeichnung vorgeschlagen. Bolotin erhielt bei seiner Ehrung im kleineren Rahmen eine Urkunde und eine DFB-Uhr mit Gravur.

Horns Engagement beeindruckte sowohl den Kreisvorstand als auch den übergeordneten Landesverband, der dies an den DFB weiterleitete. Nun erhielt Sascha Horn die Einladung zur "Club 100-Ehrungsveranstaltung", die im Herbst im Rahmen eines Länderspiels der Nationalmannschaft stattfinden soll. Sämtliche Kosten Horns und einer Begleitperson werden vom DFB getragen.

Auch Horns Verein wird bedacht. Ein Vertreter des Fußballkreises oder des Landesverbandes wird ein noch nicht bekanntes Vereinsgeschenk des DFB als weitere Anerkennung überreichen. Dieses soll dann vor allem der Jugendabteilung zu Gute kommen.

Sascha Horn, dessen Urgroßvater ein Gründungsmitglied des SV Wickrathberg war, ist seit 2006 Mitglied der "Berger" und übernahm 2013 den Vorsitz des Vereins, der zu diesem Zeitpunkt sozusagen klinisch tot war. Horns Einsatz ist es zu verdanken, dass der Verein wieder über 125 Mitglieder zählt. Der Vorstand besteht derzeit aus elf Ehrenamtlichen, acht weitere unterstützen sie bei der Arbeit. Fakt ist auch, dass Wickrathberg in der neuen Saison mindestens ein Seniorenteam für den Spielbetrieb melden wird.

Alexander Bolotin war Spieler der Red Stars, doch ein Kreuzbandriss zwang ihn zur Aufgabe. Also übernahm er für ein halbes Jahr die Reserve als Betreuer, übernahm diesen Posten dann vor zwei Jahren bei der Ersten. Hier ist er das "Mädchen für alles" und seine Bemühungen haben die verdiente Anerkennung gefunden.

Quelle: RP
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