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Lokalsport
Schlecht gespielt, aber immerhin ein 27:27 geholt

Frauen-Handball. Die Vorstellung der Handballfrauen des Rheydter TV in der Oberliga ließ einige Wünsche offen. Letztlich konnten die Schützlinge von Trainer Guido Heyne noch zufrieden sein, bei der Zweitvertretung des HSV Solingen-Gräfrath ein 27:27 (12:14) erreicht zu haben. Lediglich in der Anfangsphase der Partie gelang es den Gästen zweimal den Ausgleich zu erzielen, ansonsten lagen sie durchweg im Hintertreffen.

"Wir haben heute einfach schlecht gespielt", betonte Heyne. "Insbesondere die Einstellung hat mir heute überhaupt nicht gefallen. Emotional und mental war die Mannschaft heute nicht präsent." Wenig erbaulich war die Vorstellung in der Deckung. Die Absprache im Mittelbock stimmte überhaupt nicht und ermöglichte den Oberbergischen, die mit zwei Drittliga-Spielerinnen aus der ersten Mannschaft antraten, immer wieder zu einfachen Toren zu gelangen. Zwar versuchten die Gäste durch einige Umstellungen in der Abwehr das Ruder frühzeitig herumzureißen, doch Besserungen waren nicht in Sicht. Zwei Minuten vor dem Ende lag Rheydt noch mit 25:27 zurück, rappelte sich dann aber noch einmal auf und konnte noch einen Punkt mit nach Hause nehmen.

Einzig Suzana Ramay, die ihr erstes Jahr bei den Damen absolviert, konnte ihren Trainer überzeugen. "Ich verlange schon sehr viel von ihr und dazu spielt sie noch nicht einmal auf ihrer Lieblingsposition", sagte Heyne. "Mittlerweile macht sie ihre Sache richtig gut und steigert sich von Spiel zu Spiel."

Die Torschützinnen des Rheydter TV: Julia Oedinger (8/6), Sonja Monjean (7), Suzana Ramay (4), Jennifer Nacken (3), Sophie Huckemann (2), Tamara Bloehse (2) und Lina Rehberg (1).

(alpa)
 
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