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Lokalsport
Schmalenberg: "Dürfen niemanden unterschätzen"

Frauenfussball. Diese Bilanz spricht Bände: Keinen einzigen Punkt hat Alemannia Aachen in seinen bisherigen sieben Rückrundenspielen gesammelt. Wenn also der Tabellenletzte der Zweiten Bundesliga morgen (11 Uhr) im Grenzlandstadion gegen Aufstiegsaspirant Borussia antritt, ist die Favoritenlage eindeutig. Gladbachs Trainer Mike Schmalenberg indes warnt: "Es wäre falsch, in der Schlussphase der Saison irgendeinen Gegner zu unterschätzen. Uns muss klar sein, dass uns auch Aachen alles abverlangen wird." Beleg dafür sei beispielsweise auch das knappe 1:2 der Alemannia vor einer Woche gegen Saarbrücken, dem direkten Gladbacher Konkurrenten im Aufstiegskampf. Von Thomas Grulke

Drei Zähler Vorsprung hat die Borussia, zumindest dieses Polster soll es auch am Sonntagnachmittag noch geben. "Die Mannschaft hat beim 3:0 in Sindelfingen sehr gut gegen und mit dem Ball gespielt. Genauso fokussiert müssen wir wieder auftreten, die Aufgabe mit Leidenschaft und Kampfkraft angehen - und wir müssen schnell erkennen, was Aachen vorhat. Es kann sein, dass die Alemannia tief steht, auf der anderen Seite muss sie aber auch punkten und entsprechend etwas nach vorne machen", sagt Schmalenberg, der wohl seine Bestbesetzung aufbieten kann.

Borussias Zweitvertretung muss auf jeden Fall auf Jessica Hackenberger verzichten, die sich in der Vorwoche beim 2:3 im Topspiel der Niederrheinliga beim SV Walbeck verletzt hat. Ansonsten soll die erste Niederlage der Saison aber keine Auswirkungen für den Tabellenführer haben. "Wir haben jetzt mal ein Spiel verloren, mehr ist aber auch nicht passiert. Wir sind immer noch fünf Punkte vorne. Und jetzt konzentrieren wir uns auf Brüggen", sagt Trainer Max Möller, der im Heimspiel gegen TuRa (morgen, 15 Uhr) wieder mit einem Gegner rechnet, der sein Heil überwiegend in einer kompakten Defensive sucht. "Das wird für uns wieder eine ganz andere Aufgabe", sagt Möller.

Einen eminent wichtigen Sieg im Abstiegskampf feierte der FSC vorigen Sonntag gegen Rees. Mit einem Erfolg bei den Sportfreunden Baumberg (morgen, 15.30 Uhr) könnte der Klub nun die Abstiegsränge verlassen, allerdings hat FSC-Trainer Wolfgang Wassenberg höchsten Respekt vor dem kommenden Gegner. "Baumberg hat ein enorm erfahrenes Team mit mehreren ehemaligen Auswahlspielerinnen. Und auch wenn Baumberg im gesicherten Mittelfeld steht, wird uns mit Sicherheit nichts geschenkt", sagt der FSC-Coach, der morgen auf Jana Müller verzichten muss. Die Torhüterin hatte der Mannschaft gegen Rees die nötige Stabilität verliehen, in Baumberg fehlt sie aber aufgrund eines Studientermins.

In der Landesliga empfängt Spitzenreiter 1. FC morgen (17.15 Uhr) den Tabellenachten SV Rosellen.

Quelle: RP
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