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Lokalsport
Schmitz wie der Blitz: 15-Sekunden-Tor

Lokalsport: Schmitz wie der Blitz: 15-Sekunden-Tor
Nachgelegt: Kevin Schmitz, der bereits nach wenigen Sekunden getroffen hat, erzielt hier beim 8:2 gegen Holzheim das 2:0 für den SV Lürrip. FOTO: Theo Titz
Fussball-Bezirksliga. Beim 8:2 des SV Lürrip zur Eröffnung des Kunstrasenplatzes gegen Holzheim traf der Stürmer dreimal. Marcell Jansen spielte Samstag in einer Lürriper Traditionself. Sonntag lobten Politiker und Sportfunktionäre Lürrips Eigeninitiative. Von Kurt Theuerzeit

Die Lürriper sind feierfreudig. Deshalb wurde wohl der neue Kunstrasenplatz an drei Tagen eröffnet. Mit einem Paukenschlag begann Lürrip vor 220 Zuschauern am Freitag die drei tollen Tage. Gegner Holzheim wurde beim 8:2-Sieg regelrecht überrollt, wobei Kevin Schmitz schon nach wenigen Sekunden das 1:0 gelang. Einen Tag später spielten vor 260 Zuschauern Ex-Nationalspieler Marcell Jansen und sein Vater Michael zusammen in einer Traditionsmannschaft gegen eine weitere Ehemaligen-Elf des Klubs 4:4. Gestern eröffnete nun die Stadt, vertreten durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Vertreter aus Politik, Sport und Verwaltung, die neue Anlage. Große Anerkennung fand die Eigenarbeit, die der Klub geleistet hat. Der Wert: 100.000 Euro.

SV Lürrip - SG Holzheim 8:2 (6:0). Anstoß Lürrip. Weiter Pass von Michael Harrison. Kevin Schmitz gewinnt das Laufduell, nimmt den aufspringenden Ball direkt und trifft. Nach 15 Sekunden stand es 1:0 für die Gastgeber. Aber es ging fußballerisch noch besser weiter. Lürrip attackierte den Gegner früh, kombinierte schnell und sicher, degradierte Holzheim zu Statisten, die hilflos dem Lürriper Wirbel ausgesetzt waren. Vor allem Kevin Schmitz und Sven Hackler auf den Außenbahnen wurden immer wieder gekonnt von Michael Kersten und Michael Harrison eingesetzt.

Die Tore fielen dann fast nach Belieben. Bis zur Pause führten die Gastgeber durch ein weiteres Tor von Kevin Schmitz, einem Eigentor der Gäste, Nico Hermanns (2) und einem Kunstschuss von Michael Harrison mit 6:0. Mangels Beschäftigung hatte sich Torwart Sascha Kinna eine Erkältung zugezogen, so dass Sebastian Eußem ins Tor musste. Lürrip ließ den Gästen etwas mehr Freiraum und kassierte noch zwei Tore. Noch einmal Kevin Schmitz und Sven Hackler sorgten schließlich für den 8:2-Sieg. "Das hatte ich mir bis auf die beiden Gegentore genauso vorgestellt. Das war schon eine tolle Vorstellung meiner Mannschaft", sagte Lürrips Trainer Markus Lehnen.

Blau-Weiß Meer - 1. FC Mönchengladbach II 1:2 (0:0). Nach Spielschluss sah es so aus, als wollte sich FC-Trainer Fabian Vitz für den 2:1-Sieg im Derby bei Meer entschuldigen. "Die Elfmeterentscheidung für uns war für Meer mehr als unglücklich. Ich bin auf der anderen Seite sehr froh, dass wir nach den letzten schwächeren Spielen wieder einen Sieg feiern konnten", sagte Fabian Schmitz. Kollege Erhan Kuralay hat sich offensichtlich daran gewöhnt, dass die Bemühungen seines Teams nicht belohnt werden: "Wir hatten zumindest einen Punkt verdient."

Hatte sich in der ersten Halbzeit nicht viel getan, wurde es in der Schlussphase des Spiels spannend. Zunächst schlief der FC, und Yadi Camara nutzte die Gelegenheit zur 1:0-Führung. "Da haben wir recht stümperhaft agiert", sagte Fabian Vitz. Doch dann hatte seine Mannschaft einfach viel Glück und drehte die Partie noch. Bei einem Gestocher im Strafraum reagierte Noas Osaigbovo am schnellsten und traf zum 1:1. Als dann der Ball in der 80. Minute einem Abwehrspieler des Gastgebers an den Oberarm sprang, entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Den nutzte Dennis Lammerz zum 2:1-Siegtreffer. "Da hätte nicht jeder gepfiffen", waren sich beide Trainer einig.

SG Rommerskirchen - Polizei SV 5:0 (1:0). Sein Trainer-Debüt hatte sich Marc Ferfers sicherlich anders vorgestellt. Obwohl der PSV eine deutliche Niederlage einstecken musste, war er nicht unzufrieden: "Wir haben das in der ersten Halbzeit ganz gut gemacht. Natürlich waren vier Tore nach dem Wechsel ein wenig zu viel." Doch er stellte fest, dass seine Mannschaft vor der Pause viel Engagement zeigte, sich sogar die eine oder andere Möglichkeit erarbeitet hatte.

Quelle: RP
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