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Lokalsport
Schnitzler setzt auf Beständigkeit

Fussball. Die Handwerker, die im Augenblick René Schnitzler beim Hausbau unterstützen, verzweifeln immer wieder. Ist gerade ein Teilbereich fertig, hat Rheydts Spielertrainer eine neue Idee. Die ist gleichbedeutend mit dem Abriss des gerade fertiggestellten Bereichs. Ganz anders agiert er bei seiner sportlichen Nebentätigkeit. "Eine funktionierende Mannschaft reißt man nicht auseinander. Da ist im Gegensatz zum Hausbau Beständigkeit gefordert", sagt der Ex-Profi. Von Kurt Theuerzeit

Die hat der Spielverein als Aufsteiger in die Bezirksliga sicher an den Tag gelegt. Die Beständigkeit hat ihn auf den zweiten Platz gebracht und trennt ihn nur einen Punkt von Tabellenführer St. Tönis. "Wir können nun Platz eins angreifen. Aber das muss nicht unbedingt direkt oder vor der Winterpause geschehen. Das dürfte eher ein längerer Prozess werden, den wir nicht im direkten Vergleich mit St. Tönis für uns entscheiden werden", sagt Schnitzler.

Der Spielertrainer erwartet von sich und seinen Spielern, dass sie gemeinsam versuchen, alle Spiele gegen die anderen 16 Klubs zu gewinnen. "Wer in diesen Spielen am wenigsten Punkte liegen lässt, der wird auch Meister werden", lautet René Schnitzlers Theorie. Allerdings steht St. Tönis im Augenblick mit einem Punkt vor dem RSV, weil der Liga-Primus das direkte Duell beim Spitzenreiter 2:5 verlor.

Welche Theorie sich später als die richtige erweisen wird, ist eigentlich zweitrangig. Ziel muss es tatsächlich sein, jede Partie zu gewinnen, denn St. Tönis wird sich wohl auch kaum noch einen Ausrutscher bis zum Jahresende leisten. Da kann der RSV auch nicht auf Giesenkirchen vertrauen, das noch in St. Tönis antritt.

An weiteres Personal denkt René Schnitzler nicht, auch in diesem Bereich setzt er auf Beständigkeit: "Die Mannschaft steht. Zudem kommt nach der Winterpause auch noch Rijaid Tafilovic nach überstandenem Kreuzbandriss dazu. Damit sind wir bestens gerüstet."

Diese Zukunftsaussichten sind für Rheydts Trainer augenblicklich allerdings zweitrangig. "Wir müssen uns mit dem nächsten Gegner beschäftigen. Das ist am Samstag um 17 Uhr die FC-Reserve. Diese Partie wird schwierig genug werden." Er erwartet, dass der FC Beton anrühren wird. Das ist der Mannschaft von Trainer Manuel Moreira schon gegen Mennrath recht gut gelungen. Die Victoria gewann nur mit Glück in letzter Minute 2:1. "Wir müssen Gas geben und so schnell wie möglich das Spiel in den Griff bekommen", sagt Schnitzler.

Ruhe, Gelassenheit und eine stabile Defensive wünscht sich Lürrips Trainer Marco Schallenburger von seinen Spielern in Holzheim. Und natürlich Erfolg.

Quelle: RP
 
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