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Lokalsport
So haben sich die Kader der Landes- und Bezirksligisten verändert

Fussball. Außergewöhnliche Überraschungen hat es bei den Spielerwechseln vor der kommenden Fußball-Saison nicht gegeben. Quasi alles war schon seit einigen Wochen klar. In den Tagen, bevor die Wechselfrist endete, gab es nur noch wenige Bewegungen auf dem Wechselmarkt der Amateure. Von Kurt Theuerzeit

Aufsehen erregte nur die außergewöhnliche Fluktuation beim 1.FC Mönchengladbach. Im Seniorenbereich nahm der Klub nach dem Abstieg aus der Oberliga, der von Turbulenzen bei der Reserve begleitet war, eine bisher kaum vorstellbare Runderneuerung vor. Der Verein musste damit rechnen, dass nach dem Abstieg viele Kicker weiter ihr Glück in der Oberliga suchen wollten. Marcel Winkens als Nachfolger für Trainer Stephan Houben, der nach Straelen wechselte, war eine Lösung, zu der man die FC-Verantwortlichen nur beglückwünschen kann. Er und sein Co-Trainer Christoph Croemer haben inzwischen einen Kader zusammengestellt, der durchaus die Chance hat, im Mittelfeld der Landesliga zu landen und sich zu entwickeln.

Für die FC-Reserve, die sich am Ende der vorigen Spielzeit fast atomisierte und sogar ein Spiel absagen musste, kam die Lösung eher als Zaubertrick. Mit Manuel Moreira als Nachfolger für drei Vorgänger während der vorigen Saison hatte keiner gerechnet. Immerhin konnte Moreira einen quantitativ hinreichenden Kader aus dem Hut zaubern und so dem FC helfen. Man darf gespannt sein, wie sich der Kader in der Bezirksliga aus der Affäre ziehen wird.

Während Landesligist Jüchen seine Abgänge zahlenmäßig kompensiert hat, besitzt Nachbar Odenkirchen in diesem Bereich noch Nachholbedarf. Mathias Komor ist als Sportlicher Leiter noch mit Gesprächen beschäftigt und will so bald wie möglich weitere Spieler präsentieren.

Bezirksligist Lürrip setzt für die kommende Spielzeit auf die Jugend. 14 Spieler erhalten während der Vorbereitung die Chance, sich für den Kader der 1. Mannschaft zu präsentieren. Auf eigene Kräfte will sich auch Meer verlasen, Trainer Erhan Kuralay will sich aber auch weiter auf dem Spielermarkt umhören. Sehr früh hatte schließlich Aufsteiger Giesenkirchen seine Aufgaben gemacht. Mit den Neuzugängen müsste sich der Klub durchaus in der Bezirksliga behaupten.

Nicht ausgeschlossen ist, dass sich dennoch in den nächsten Wochen noch Wechsel ergeben. Die werden sich aber wohl recht geräuschlos vollziehen, weil eben vor der kommenden Spielzeit kaum mit Überraschungen gerechnet werden kann.

Quelle: RP
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