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Lokalsport
Speerwerfer Strehlau tritt in Tiflis für deutsches Team an

Leichtathletik. Inoffiziell war es lange bekannt, dass Mönchengladbachs Speerwurftalent Fabian Strehlau von der Turnerschaft Neuwerk (LAZ) beim European Youth Olympic Festival (EYOF) in Tiflis/Georgien dabei sein wird. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hatte den Deutschen U16-Meister des Vorjahres bereits Ende Juni dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für eine Teilnahme vorgeschlagen. Die offizielle Nominierung traf nun ein. "Ich freue mich auf diese internationale Herausforderung. Es ist ein schönes Gefühl, dabei Deutschland vertreten zu dürfen. Ich bekam auch die Sachen zum Einkleiden nach Hause", sagte Strehlau.

Mit der DOSB-Auswahl geht es für deutschen U18-Vize-Winter-Speerwurfmeister heute in die Hauptstadt Georgiens. Hier wetteifern vom 26. Juli bis 1. August rund 4000 jugendliche Sportler aus 49 Nationen im Alter von 15 und 16 Jahren in neun Sportarten um olympische Jugendehren. Strehlau ist dabei einer von nur neun Leichtathleten, die in Tiflis die deutschen Farben vertreten. Am kommenden Donnerstag geht der Rheydter zum ersten Mal im Nationaltrikot des DLV an den Start. Dann muss das Wurftalent vormittags in der Speerwurfqualifikation ran. Sein Ziel für die Europa-Jugendspiele sind bescheiden: "Ich will gut in den Wettkampf kommen und mit einem Wurf die Qualifikation überstehen. Im Finale, das acht Werfer erreichen, will ich dann nochmals gut werfen und in die Nähe meiner Bestleistung kommen", sagte Strehlau. Seine Bestweite, an die er gerne im Finale am Samstagnachmittag herankommen will, steht bei 71,24 Metern.

Sein vorsichtiger Optimismus hat seinen Grund. In den vergangenen Wochen plagten den 16-Jährigen Rückenschmerzen. Ursache ist ein Wachstumsschub, wodurch zwischenzeitlich die Körperstatik ein wenig disharmonisch war. Nur eingeschränkt konnte er trainieren und nur wenige Würfe machen. Der LAZ-ler hofft, in Tiflis ohne Probleme locker werfen zu können. Dann ist ihm durchaus ein Wurf nahe an seine Bestweite zuzutrauen. Pech ist, dass der Dritte der aktuellen Deutschen Bestenliste der U18 nicht an den Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena vom 31. Juli bis 2. August teilnehmen kann. Da hätte er Bronze holen können.

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