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Stoer ist zum siebten Mal bester Schach-Junior

Lokalsport: Stoer ist zum siebten Mal bester Schach-Junior
Die Spitzenbretter der Jugend-Stadtmeisterschaft in der vorletzten Runde: Vorn rechts sitzt Torben Reipen, dahinter der spätere Turniersieger Nathan Stoer. An Brett 3, links, "denkt" Vizemeister Simon Bartels. FOTO: Armin Kaumanns
Schach. Der 19-Jährige vom Rheydter Schachverein muss allerdings hart kämpfen. 64 Jugendliche nehmen an den Stadtmeisterschaften teil. Von Armin Kaumanns

Das Spiel wird im Kopf entschieden - Diese alte Fußballweisheit ist gleich doppelt auf den Verlauf der diesjährigen Jugend-Stadtmeisterschaft im Schach umzumünzen: Denn nicht nur die beste Vernetzung der Gehirnzellen entschied das Turnier um den Denksport-Titel 2016, auch das Selbstbewusstsein des Titelträgers. Nathan Stoer (19), topgesetzter Dauer-Titelträger in Diensten des Rheydter Schachvereins, hatte schon in der 2. Runde gepatzt und konnte seinen stärksten Widersacher, den an Nummer zwei gesetzten Torben Reipen (19) von der SG Hochneukirch, erst in der letzten von sieben Runden durch einen Sieg im direkten Duell abfangen. Damit ist er zum siebten (und letzten) Mal Mönchengladbachs bester Jugend-Schachspieler. Im Stechen um den Titel mischte noch der erst elfjährige Simon Bartels (Rheydter Schachverein) mit, der am Ende Vize-Stadtmeister wurde.

Das in sieben Runden nach Schnellschach-Regeln (2x15 Minuten Bedenkzeit) ausgetragene Turnier sprengte fast die Räumlichkeiten des Ausrichters Rheydter Schachverein. 64 Jungs und Mädchen zermarterten sich fast fünf Stunden lang die Köpfe. Diesmal waren sehr viele ganz junge Schachspieler dabei, allein 24 der Jahrgänge 2007 und jünger. Weil das Turnier offen ausgetragen wird, waren Gäste nicht nur aus Hochneukirch und Heinsberg, sondern auch eine große Gruppe vom Düsseldorfer SV am Start. Der Rheydter Schachverein stellte wieder das stärkste Kontingent, Turm Rheydt meldete acht Spieler. Der Mönchengladbacher Schachverein stand nicht auf der Teilnehmerliste.

Trotz zunehmender Ermattung an diesem Mittag verlief das Turnier ruhig und konzentriert, das ist Turnierleitung und den vielen Helfern an den Tischen zu danken. Im Nebenraum waren Häppchen und Getränke für Eltern, Betreuer und Spieler bereitgestellt. Um die Spitzenbretter versammelten sich regelmäßig Trauben von Schaulustigen, um die oft abenteuerlich sich wendenden Zweikämpfe zu verfolgen.

Quelle: RP
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