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Lokalsport
Strehlau mit seiner Premiere nicht zufrieden

Lokalsport: Strehlau mit seiner Premiere nicht zufrieden
Fabian Strehlau hatte sich in Tiflis mehr ausgerechnet. FOTO: Birkenstock
Leichtathletik. Der Speerwerfer startete in Tiflis erstmals international, kam aber an seine Bestleistung nicht heran.

Speerwerfer Fabian Strehlau von der Turnerschaft Neuwerk (LAZ) hat beim Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) in Tiflis (Georgien) erste internationale Erfahrungen gesammelt. Der Deutsche U16-Meister von 2014 reiste mit einer persönlichen Bestweite von 71,24 Metern an. Damit gehörte er zu engeren Kreis der Medaillenanwärter. Die 59,07 Meter, die in Tiflis seine Höchstleistung waren, reichten zwar für das Finale, waren aber nicht das, was er sich vorgestellt hatte. Strehlau belegte Platz acht.

"Ich bin mit meiner Leistung nicht zufrieden. Ich fühlte mich eigentlich gut, aber irgendetwas fehlte. Wenn man mit der zweitbesten Weite gemeldet ist, dann Achter wird und gerade so überhaupt sechs Versuche bekommt, ist man natürlich enttäuscht. Jetzt kann aber ich nichts mehr daran ändern und muss für die Zukunft daraus lernen", sagte Strehlau.

Beim Einwerfen lief es noch ganz gut bei Strehlau. Sein Speer flog gewohnt weit. Im Wettkampf wollte es jedoch mit der Technik nicht mehr so recht klappen. Der Speer landete beim dritten Versuch bei 59,07 Metern. Im ersten Versuch warf er das Sportgerät auf 56,68, im vierten auf 55,78 und im letzten auf 55,85. Zwei seiner Würfe waren n ungültig. Kleine technische Fehler waren es, die Fabian Strehlau während des Wettkampfes nicht erkannte. Ohne Hilfe seines vertrauten Trainers Clement Negra konnte er sie dann auch nicht abstellen. In der Nachbereitung des Wettbewerbs sollte ihm das gemeinsam mit Trainer Negra jedoch gelingen.

Eine starke Leistung zeigte Sebastian Risko von der LG Mönchengladbach beim Zugspitzenlauf. Die Strecke ging über 15,8 Kilometer mit 2962 Höhenmetern. Risko kam als nach 2:58,24 Stunden 20. von 228 Läufern. Am Tag danach lief es noch besser für ihn über 22,3 Kilometer mit 1023 Höhenmetern, als er als Dritter von 165 Männern 1:57,24 Stunden erzielte.

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