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Lokalsport
Tag der Entscheidung für Gladbachs Hockey-Klubs

Hockey. Der GHTC hofft auf eine Restchance auf den Aufstieg, für den RSV geht es dagegen gegen den Abstieg. Von Thomas Grulke

Natürlich werden sie beim Gladbacher HTC am Samstagabend mal einen Blick auf den Ergebnisdienst werfen. Dann werden Trainer Philipp Heymanns und seine Spieler wissen, ob sie noch ein Wörtchen mitreden können im Aufstiegsrennen der Zweiten Bundesliga oder ob es im letzten Saisonspiel am Sonntag (12 Uhr) bei Blau-Weiß Köln "nur" noch um Platz zwei geht. "Natürlich wäre es schön, wenn Köln und wir noch eine Aufstiegschance hätten", sagt Heymanns vor dem Duell der beiden punktgleichen Verfolger von Spitzenreiter Kahlenberger HTC, der allerdings nicht nur einen Punkt Vorsprung hat, sondern auch am Wochenende als einziger Aufstiegsaspirant noch zwei Spiele, zudem beide daheim.

Doch selbst wenn Kahlenberg am Samstag den Aufstieg sicher haben sollte, an Motivation wird es dem GHTC zum Saisonabschluss sicherlich nicht mangeln. "Wir haben am Sonntag die Chance, unser Ziel zu erreichen: Wir wollen alle Rückrundenspiele gewinnen", sagt Heymanns. Die ersten vier Partien der Rückserie hat Gladbach schon für sich entschieden und sich dabei vor allem im Angriff klar gesteigert.

"Es war in der Hinrunde unser Hauptproblem, dass wir aus unseren vielen Chancen zu wenig Kapital geschlagen haben. Wir sind viel torgefährlicher geworden und üben nun viel mehr Druck auf den Gegner aus. Das kommt der Mannschaft eher entgegen als unser defensiv noch etwas verhalteneres Spiel in der Hinrunde", sagt Heymanns, der in Köln auf den wiedergenesenen David Franco bauen kann. Allerdings fehlen weiterhin Lars Link, Phillip Jansen und wohl auch noch Thomas Sonntag.

Die Damen des Gladbacher HTC können sich am vorletzten Spieltag der Regionalliga ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte sichern. Dazu ist am Sonntag (17 Uhr) ein Punkt bei Tabellennachbar HC Essen nötig. "In erster Linie geht es für uns darum, noch zwei gute Spiele abzuliefern und in Essen alles zu versuchen, um erfolgreich zu sein. Das gehört sich auch so, denn Essen befindet sich noch im Abstiegskampf", sagt Trainer Achim Krauß, dem alle Spielerinnen zur Verfügung stehen.

Derweil stehen die Herren des Rheydter SV als Tabellenschlusslicht vor dem Kellergipfel gegen den punktgleichen Crefelder HTC II (So., 17 Uhr). "Es ist das entscheidende Spiel und unsere Chance, Krefeld mit einem Sieg zu überholen. Verlieren wir jedoch, steigen wir ab", sagt RSV-Coach Belal Enaba. Sein Team müsse über 60 Minuten konzentriert sein und konstant eine Topleistung abrufen. Hoffnung macht ihm, dass er unter der Woche endlich einmal wieder mit der gesamten Mannschaft trainieren konnte.

Quelle: RP
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