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Thamm und Özelli verpassen Sieg beim Badwerk-Cup

Lokalsport: Thamm und Özelli verpassen Sieg beim Badwerk-Cup
Carsten Thamm, Turnierleiter und GHTC-Spieler. FOTO: Henrik Schmidt
Tennis. Die Entscheidung - wie sollte es bei dieser Paarung auch anders sein - fiel im Match-Tiebreak. Zweimal hatten sich Raphael Özelli vom Gladbacher HTC und der Ratinger Holger Zühlsdorff-Pavlovic im Finale der Herren 30 beim Badwerk-Cup schon gegenüber gestanden.

Beide Begegnungen endeten im finalen Tiebreak, 2012 hatte Özelli die Nase vorn, im Jahr darauf Zühlsdorff-Pavlovic. Nun siegte erneut der an zwei gesetzte Ratinger - 10:8 im Match-Tiebreak - womit Özelli der Heimsieg verwehrt blieb. Und doch hatte dieses Finale beim Ranglistenturnier des GHTC einen anderen Rahmen als seine Vorgänger - es wurde aufgrund der schlechten Witterung am Samstagvormittag in der Halle ausgetragen.

"Beide waren sich einig, dass es auf dem Ascheplatz zu rutschig ist", sagte Turnierleiter Carsten Thamm. Drei weitere Paarungen am Finaltag entschieden sich für den Wechsel in die Halle, die anderen Finalisten warteten an den Holter Sportstätten lieber auf eine günstigere Wetterlage. "Die Senioren haben in der kommenden Woche ihre Deutschen Meisterschaften, da wechselt niemand gerne nochmals in die Halle", erklärte Thamm. Er selbst absolvierte sein Endspiel bei den Herren 45 ebenfalls auf Asche, gegen Rolf Strung war er jedoch auf verlorenem Posten und verlor 0:6, 4:6.

"Ich habe nicht an die Leistung vom Vortag gegen Karsten Braasch anknüpfen können, aber es ist auch viel auf mich eingeprasselt. Ich habe jetzt gelernt, dass der Turnierleiter nicht auch noch selbst aktiv sein sollte", sagte Thamm, der bei der zehnten Auflage des Badwerk-Cup erstmals dieses Amt übernommen hatte. Aufgrund der widrigen Wetterlage war er froh, dass die Endspiele in den offenen Klassen, die in Jasper Smit und Sheila Moradian jeweils GHTC-Spieler für sich entschieden, schon am Freitagabend gespielt worden waren.

"Natürlich ist das ein blödes Ende einer insgesamt sehr schönen Woche, doch da steckt man nicht drin", sagte Thamm, der mit seiner Premiere insgesamt zufrieden war. Der GHTC hatte wie in den Vorjahren in gleich mehreren Altersklassen die Nummer eins der Deutschen Rangliste zu Gast. Und zumeist setzten die sich die Favoriten in ihren Konkurrenzen auch durch. "In der Spitze sind wir sehr gut besetzt, jetzt wollen wir versuchen, die einzelnen Felder noch in der Breite etwas zu stärken. Ich habe schon einige Ideen für 2016", sagte Thamm.

(togr)
 
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