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Lokalsport
Tom Watolla wäre die 31 auf dem Trikot wesentlich lieber

Jüchen. Jüchens Torwart hat starke Konkurrenz im Kader.

Die Eins ist nicht unbedingt die Lieblingsnummer von Tom Watolla. "Ich schwärme seit meiner Jugend für den polnischen Torwart Artur Boruc, der immer die 31 trägt. Aber ich komme jetzt auch mit der Eins klar, die mir der Trainer zugeteilt hat", sagt Jüchens Torwart, der im Vorjahr zum Landesligisten Jüchen kam und eine herausragende Saison ablieferte.

Doch er hat mit Tim Paulußen erhebliche Konkurrenz im Kader. "Wir führen einen gesunden Konkurrenzkampf. Wir können es durchaus vertragen, wenn sich einer von uns mal auf die Bank setzen muss, wenn er ein kleines Tief hat." Das 0:8 im letzten Testspiel beim VfB Homberg empfand er als bittere Pille. "Ab drei Gegentoren wird es für mich schmerzhaft. Aber ich muss mir keine Vorwürfe machen."

Für ihn war Homberg ein Ausrutscher, den die Mannschaft bis zum Saisonstart verkraften wird. "Wir haben eine sehr gute Vorbereitung gehabt. Wenn es zur Sache geht, dann ist die Mannschaft da. Das ist uns schon im Vorjahr gelungen, und wir sind mit unseren Neuzugängen, die alle ins Jüchener Profil passen, nicht schlechter geworden", sagt der 21-Jährige, der in Aachen Maschinenbau studiert.

Tom Watolla scheint Situationen häufig richtig einzuschätzen. Als er beim 1. FC Mönchengladbach nur in der Reserve spielte, schloss er sich dem VfL Jüchen an: "Eine gute Entscheidung. Hier konnte ich jedenfalls eine Spielklasse höher spielen."

In dieser Liga will Tom Watolla auch nach dieser Spielzeit weiter spielen. Deshalb soll schon im ersten Spiel am kommenden Sonntag gegen die VSF Amern ein Signal gesetzt werden.

"Die Heimbilanz war in der vorigen Saison nicht so gut. Da können und müssen wir uns verbessern. Wir werden jedem Gegner wohl das Spielen überlassen und versuchen, unsere schnellen und torgefährlichen Offensivkräfte in Szene zu setzen. Mit unserem guten Mannschaftsgeist können wir schon Berge versetzen", sagt Tom Watolla. Gegen Amern wird er auf jeden Fall zwischen den Pfosten stehen, denn Tim Paulußen ist in Urlaub gefahren. Spielt Jüchen mit Tom Watolla erfolgreich, wird er wohl nicht nur die Eins tragen, sondern auch die Eins bleiben.

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