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Lokalsport
Topspiel für Salehs Giesenkirchenener

Fussball. Kellerduelle und Spitzenspiele sind eigentlich solche sportlichen Auseinandersetzungen, bei denen die mitwirkenden Klubs gesetzt sind. Das ist offensichtlich in dieser Saison in der Bezirksliga anders. Giesenkirchen durfte man sicherlich nicht beim Start zutrauen, dass der Klassenneuling am Sonntag beim ASV Süchteln zum Spitzenspiel antreten wird. Auf der anderen Seite hatte wohl auch niemand damit gerechnet, dass heute Abend um 19.30 Uhr zwischen Lürrip und den TSF Bracht ein Kellerduell angepfiffen wird. Die Liga scheint auf dem Kopf zu stehen, alles ist offensichtlich möglich. Von Kurt Theuerzeit

Für die Lürriper zählt aber nach drei bitteren Niederlagen nur noch ein Sieg. Kapitän Markus Kleff sieht da vor allem die Mannschaft in der Pflicht: "Wir werden vom Trainer bestens auf den Gegner eingestellt und kassieren Gegentore in Situationen, auf die wir besonders hingewiesen wurden." Vor allem sieht er die Führungsspieler, also auch sich selbst, in der Pflicht, das Spiel in die richtige Bahn zu lenken.

Allerdings wird das auch gegen Bracht kein Selbstläufer werden. Trainer Markus Lehnen hat auch diesen Gegner beobachtet und weiß, worauf es ankommen wird: "Bracht sucht den Zweikampf. Da sind wir gefordert, müssen 90 Minuten Willen zeigen und dagegen halten. Nur mit fußballerischen Mitteln werden wir diesem Gegner nicht beikommen."

Wesentlich komfortabler ist die Situation für Giesenkirchen. "Wir wollten unsere beiden Heimspiele gewinnen. Das ist uns gelungen. Mit sechs Punkten auf dem Konto können wir gelassen nach Süchteln fahren. Mit einem Punkt gegen diese Spitzenmannschaft wäre ich schon sehr zufrieden", sagt Trainer Daniel Saleh. Für ihn beträgt der Weg zum Süchtelner Sportpark nur fünf Minuten. Eine Niederlage in seinem Wohnort würde er sich gerne ersparen. Allerdings muss Giesenkirchen in der Abwehr auf den gesperrten Marcel Skora verzichten. "Das ist schade, aber wir haben Alternativen", sagt Saleh.

Alternativen hat auch die Reserve des 1. FC Mönchengladbach, denn aus dem Landesliga-Kader werden immer wieder Spieler abgestellt, die Spielpraxis bekommen sollen. Bisher hat sich diese Ausleihe bezahlt gemacht. Sechs Punkte hatte man der Reserve nicht unbedingt zum Start zugetraut. Gegen Dilkrath könnten durchaus drei weitere Zähler hinzu kommen.

Nur wenige Meter entfernt wird Blau-Weiß Meer gegen den Neuling OSV Meerbusch versuchen, den ersten Sieg einzufahren. "Wenn wir endlich unsere Chancen nutzen und hinten einmal fehlerlos spielen, dann müsste das möglich sein", sagt Trainer Erhan Kuralay.

Quelle: RP
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