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Lokalsport
Turnierspaß und Abstiegskampf

Fussball. Der FSC richtet am Wochenende seinen 10. Cup mit 800 Juniorinnen aus, am Sonntag geht es für seine Frauen um den Verbleib in der Niederrheinliga. Von Thomas Grulke

Ein Tagesturnier in zwei Altersklassen mit noch nicht ganz 100 Aktiven: Das waren die Kennzahlen des 1. FSC-Cup im Jahr 2007. "Das ist gerade mal ein Zehntel dessen, was am kommenden Wochenende bei uns spielen wird", sagt FSC-Boss Wolfgang Wassenberg zur zehnten Auflage des deutschlandweit größten Turniers für Juniorinnen. 800 Spielerinnen der Altersklassen U 11, U 13, U 15 und U 17 erwartet der Klub am Samstag und Sonntag auf der Rheindahlener Anlage. Viele reisen bereits freitags an, um in guter Tradition ihre Zelte entlang der Spielfelder aufzuschlagen.

"Manche Vereine kommen gleich mit ihrer gesamten Mädchenabteilung zu uns. Für sie ist das Turnier zu einer Art Saison-Abschlussfahrt geworden", sagt Wassenberg. Entsprechend hat der FSC viele Stammgäste mit zum Teil weiten Anfahrtswegen - etwa Germania Wernigerode aus Sachsen-Anhalt, die JSG Geest aus Ostfriesland, der 1. FC Saarbrücken, der U 17-Titelverteidiger Hamburg Blankenese oder der Vorjahressieger bei den U 15-Mädchen, der KOFC Rupelmonde aus dem belgischen Antwerpen.

"Über die Jahre sind viele freundschaftliche Kontakte entstanden, die Klubs genießen die herzliche Atmosphäre bei uns. Ganz wichtig war dabei immer unser Turnierkoordinator Werner Neue, der unheimlich gut vernetzt ist", sagt Wassenberg. Der Plan, das Turnier noch um eine U 9-Konkurrenz zu erweitern, ließ sich mangels Resonanz zum Jubiläum noch nicht realisieren. Und das Frauenturnier, diesmal mit nur vier Mannschaften auf dem Großfeld, wird es am Freitagabend wohl zum letzten Mal geben. Doch das Programm am Samstag und Sonntag ist auch so üppig gefüllt.

Die FSC-Frauen werden an der Turnierorganisation nur bis Samstagmittag beteiligt sein. Danach sollen sie sich ausruhen für den Sonntag - dann spielen sie um 13 Uhr beim SV Jägerhaus Linde um ihre Restchance im Kampf um den Verbleib in der Niederrheinliga. "Wahrscheinlich wird es nicht reichen", sagt Wassenberg angesichts von vier Punkten Rückstand bei noch zwei Spielen und einem harten Restprogramm. Doch der FSC will nochmals alles probieren, weswegen Wassenberg das Frauenteam trotz FSC-Cup nach Wuppertal begleitet.

Liga-Konkurrent Borussia II kann derweil entspannt in ihr letztes Heimspiel gegen die SGS Essen III (So., 11 Uhr) gehen, da der Spitzenreiter vorige Woche den Regionalliga-Aufstieg perfekt gemacht hat. Um den Sprung in die Niederrheinliga kämpft am Sonntag der 1. FC, der sein letztes Saisonspiel bei Fortuna Dilkrath bestreitet. Gewinnt er es, stehen die Chancen sehr gut, dass er von der Konkurrenz in der Woche darauf, wenn er spielfrei ist, nicht mehr eingeholt wird.

Quelle: RP
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