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Lokalsport
TVG: zwei Siege bis zur Oberliga

Handball. Geistenbecks Handballer haben den Traum vom Aufstieg selbst in der Hand. Von Wiltrud Wolters

Bei den Handballern des TV Geistenbeck steigt die Anspannung von Tag zu Tag. Am Samstag (19 Uhr, Sporthalle Mülfort) bestreiten die Geistenbecker ihr erstes Endspiel um den Aufstieg in die Oberliga. Dabei bekommen sie es mit dem TV Vorst zu tun. Die Vorster belegen einen der beiden noch zu vergebenen Aufstiegsplätze, um die neben Geistenbeck und eben Vorst auch die HSG Wesel und der TSV Kaldenkirchen ringen.

Für die Geistenbecker ist die Ausgangsplage klar: Gewinnen sie beide Spiele, gegen Vorst und beim TV Krefeld-Oppum, sind sie in der Oberliga dabei. "Wir sind stolz, dass wir uns diese Chance erarbeitet haben, aber wir wissen auch, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben", sagt Trainer Thomas Laßeur. Der Fokus gelte ausschließlich der Partie gegen die Vorster, denn bei einer Niederlage würden die Chancen seines Teams auf den Nullpunkt schrumpfen. "Das ist eine historische Chance, und wir wollen alles daran setzen, sie zu nutzen und eine ereignisreiche Saison erfolgreich abschließen", sagt Laßeur. Bei seinen Spielern verspüre er im Training jedenfalls eine gewisse Lockerheit. Laßeur hat den Gegner, den die Geistenbecker im Hinspiel bezwingen konnten, mehrfach unter die Lupe genommen und sich eine Taktik überlegt, mit der er dem druckvollen Spiel der Vorster aus dem Rückraum entgegentreten kann. "Wir werden das mit Respekt angehen. Ich denke, es wird ein enges Spiel, aber wir spielen zu Hause, und ich hoffe, dass die Halle voll wird", sagt Laßeur. Vor der Partie werden Timo Bautz und Timo Hüpperling verabschiedet.

Die beiden anderen Verbandsligisten stehen sich im Derby gegenüber. Der TV Korschenbroich II erwartet die TS Lürrip (Sonntag, 15.30 Uhr, Waldsporthalle).

Die erste Mannschaft der Korschenbroicher beendet ihre Saison in der 3. Liga derweil beim Longericher SC. Für beide geht es dabei um nichts mehr. "Beide Mannschaften können mit einer sehr guten Saison sehr zufrieden sein, trotzdem würde ich die Spielzeit gerne mit einem Sieg abschließen", meint Trainer Ronny Rogawska. Der Aufsteiger aus Longerich habe seine gute Qualität in vielen Spielen unter Beweis gestellt. "Bei ihnen passt die Mischung. Sie leben wie wir von einem sehr guten Kollektiv", sagt Rogawska. Der Trainer hofft, dass seine Spieler noch einmal alle Reserven mobilisieren. "Man darf so ein Spiel nicht mit 50 Prozent angehen. Dann fehlt die Körperspannung, und man holt sich am Ende nur blöde Verletzungen" sagt er. Beim TVK fehlen Tom Wolf, Markus Neukirchen und Hendrik Schiffmann.

Quelle: RP
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