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Lokalsport
TVK mit freien Köpfen ins Derby

Handball, 3 Liga. Morgen um 19.30 Uhr soll der Klassenerhalt im Heimspiel gegen Langenfeld endlich gesichert werden. Von Georg Amend

Nach dem überzeugenden 33:22-Sieg beim TuS Volmetal war die Welt beim TV Korschenbroich in bester Ordnung. Acht Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz bei nur noch fünf ausstehenden Spielen - was sollte da noch schiefgehen? Rund einen Monat später sind es nur noch fünf Zähler Vorsprung, weil es vor Ostern gegen Gummersbach II (25:32) und Minden II (21:32) Pleiten gab. Und genau deshalb darf der morgige Gegner, der um 19.30 Uhr in der Waldsporthalle gastiert, wieder seine Chance im Abstiegskampf wittern: Der Tabellenvorletzte SG Langenfeld hat nur noch jene fünf Punkte Rückstand auf den TVK.

Der dürfte also für das Derby ausreichend gewarnt sein. Trainer Ronny Rogawska, der nach dem Sieg in Volmetal immer wieder den einsamen Mahner gegeben hatte, dass sein Team noch einen Sieg brauche, um den Klassenerhalt sicher zu haben, hofft, dass seine Schützlinge nach den freien Tagen rund um Ostern wieder voll konzentriert sein werden: "Die Jungs konnten sich erholen und hatten vor allem Zeit für sich und die Familie. Natürlich stehen auch wir unter Druck. Nach den beiden Niederlagen war es wichtig, dass die Köpfe auch wieder frei werden."

Diese beiden Pleiten hatten Rogawska einerseits wegen der Höhe, vor allem aber aufgrund der mangelnden Disziplin seiner Spieler nahezu schockiert. So konnte er vor dem Derby gegen Langenfeld auch nicht einfach zum Alltag übergehen: "Wir haben uns natürlich mit dem Gegner beschäftigt, haben uns aber auch noch einmal mit dem Spiel in Minden auseinander gesetzt." Und da hatte Rogawska einiges nicht gefallen. Nun betont er: "Letztlich ist es wichtig, dass wir uns alle nun vollkommen auf uns und unsere Stärken konzentrieren."

Da dürfte auch die Erinnerung an das Hinspiel helfen, das der TVK klar mit 32:24 gewann. Überragender Torschütze damals war Henrik Schiffmann mit elf Treffern aus dem Feld heraus. Nun hat der Halbrechte seine Knieprellung, mit der er in Minden nicht weiterspielen konnte, gerade rechtzeitig überwunden.

Für das Derby fordert Rogawska: "Wir müssen bereit sein, über unsere Grenzen zu gehen. Wir müssen diszipliniert und clever sein. Vor allem müssen wir wieder als Team agieren. In den letzten beiden Spielen haben wir nicht das abgerufen, was wir können. Wir haben natürlich andere Ansprüche an uns." Diese sehen sechs Punkte aus den letzten drei Saisonspielen vor - so wie es in der Hinrunde mit Siegen gegen Langenfeld, Schalksmühle und das bereits als Absteiger feststehende Ratingen war.

Quelle: RP
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