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Lokalsport
TVK steht vor einer wegweisenden Partie

Handball. Der TV Korschenbroich spielt am Samstag beim Schlusslicht der 3. Liga, dem Aufsteiger und Deutschen Amateur-Pokalsieger SG Langenfeld. Für den TVK darf es nur ein Ziel geben: Das Team muss gewinnen, um den Abstand auf die Abstiegsplätze mindestens zu wahren. "Wir sind gewarnt und wissen, was Langenfeld spielen kann. Das wird keine leichte Aufgabe für uns", sagt TVK-Trainer Ronny Rogawska.

In der vergangenen Spielzeit schwebten die Langenfelder auf einer Welle des Erfolges. Nun, eine Liga höher, müssen sie sich hinten anstellen, zahlen oft Lehrgeld. Nach drei Punkten in den ersten Spielen kassierte die Truppe des zum Saisonende ausscheidenden Trainers Dennis Werkmeister acht Niederlagen in Folge. Was aber geblieben ist, ist die Stärke einer eingespielten und eingeschworenen Truppe, die sich auf den Rückhalt ihrer Fans stützt. "Das wird sehr laut und sehr emotional. Da müssen wir kühlen Kopf bewahren, auch wenn wir vielleicht einmal zwei oder drei Tore hinten liegen sollten", sagt Rogawska. Er hofft, dass seine Spieler an die Leistung aus dem Spiel gegen Minden II anknüpfen können, das der TVK 36:30 für sich entschied. Die Basis für einen Erfolg muss der TVK in der Defensive legen. "Das wird das A und O sein", sagt Rogawska. Zum Glück kann er wahrscheinlich auf Antoine Baup bauen. Seine Knieverletzung erwies sich als Prellung. Baup soll im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen.

Im Vergleich zu Borussia Mönchengladbach ist die keineswegs tolle Ausgangslage der Korschenbroicher, die drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz haben, beinahe als komfortabel zu bezeichnen. Denn beim Regionalligisten läuft es überhaupt nicht. 0:16 Punkte und der letzte Tabellenplatz belegen das auf drastische Weise. Die Borussen müssen die letzten drei Spiele des Jahres gewinnen, um die Abstiegsplätze zum Jahresende eventuell verlassen zu können. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits fünf Punkte.

Bevor es gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, den Pulheimer SC und den Bergischen HC II geht, müssen sich Trainer Tobias Elis und seine Spieler aber noch einmal mit einem Kontrahenten aus der oberen Tabellenregion messen. Am Samstag tritt Borussia beim TV Jahn Wahn in Köln an. Die Mannschaft von Keno Knittel belegt derzeit den fünften Platz, lediglich zwei Punkte hinter dem Spitzenduo, TSV Bonn rrh. und TV Aldekerk. Auf dem Weg zu einem Erfolg müssen die Borussen eine stabile Defensivleistung abrufen und im Angriff endlich ihre Hemmungen ablegen. Die Borussen haben bisher die zweitschwächste Offensive in der Liga.

(wiwo)
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