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Lokalsport
TVK will im Topspiel-Derby den vierten Platz verteidigen

Handball. Zurück von der österlichen Stippvisite in die dänische Heimat freut sich Korschenbroichs Trainer Ronny Rogawska auf das Finale in der 3. Liga. Zum Start in die letzte Phase der Saison mit fünf Spielen bis Ende April steht den Handballern am Freitag (20 Uhr, Waldsporthalle) eine ganz besonders interessante Aufgabe bevor. Der TVK erwartet die HSG Krefeld zum Topspiel. Von Wiltrud Wolters

Die Krefelder kündigten zwar an, auf den Aufstieg in die Zweite Bundesliga aufgrund der Hallenproblematik zu verzichten, gleichwohl kann die Mannschaft noch Meister werden. In dem spannenden Dreikampf an der Spitze liegen der VfL Fredenbeck, Leichlingen und die HSG nach Punkten gleichauf. Mit gehörigem Abstand zwar, aber direkt dahinter rangieren die Korschenbroicher nach ihrer Erfolgsserie von 10:2 Punkten aus den letzten Spielen auf dem vierten Rang. Diesen Platz wollen die Korschenbroicher verteidigen. "Das wäre für alle eine Riesensensation. Der vierte Platz ist eine supertolle Ausgangsposition für uns. Vor so einem Duell freut mich das noch mehr. Die Krefelder sind natürlich favorisiert, aber in der Waldsporthalle kann alles passieren", sagt Rogawska.

Ähnlich wie den Korschenbroichern, die sich schon die ganze Saison über mit Verletzten herumplagen, ergeht es auch den Krefeldern, die derzeit einige Verletzte wie beispielsweise Michael Heimansfeld ersetzen müssen. "Sie haben aber immer noch genügend Leute mit sehr hoher Qualität, denn sie sind auf jeder Position doppelt gut besetzt", berichtet der TVK-Coach. Er muss es wissen, schließlich trugen Marcel Görden, der aber verletzt ist, oder David Breuer schon das TVK-Trikot, ebenso wie Torhüter Philipp Ruch, der nach einer Fersenverletzung wieder im Tor der HSG stehen könnte. Ein Wiedersehen gibt es auch mit HSG-Trainer Olaf Mast. Er verdiente sich in Korschenbroich seine ersten Meriten als Trainer.

Nicht zuletzt deshalb kennen sich beide Mannschaft bis ins kleinste Detail. "Sie machen über 60 Minuten sehr viel Druck und gehen ein hohes Tempo. Dieses Tempo müssen wir mitgehen, nach vorne und nach hinten", sagt Rogawska. Ihm kommt dabei die wichtige Aufgabe zu, so geschickt zu wechseln und zu variieren, dass seine Akteure auch in der letzten Minute noch die Kraft dazu haben. Die Krefelder seien darüber hinaus im Angriff gut eingespielt und fänden immer Lösungen von hoher Qualität. "Es wird wichtig sein, dass unsere Abwehr gut steht", sagt Rogawska.

Er kann in dieser Partie wieder auf Torhüter Benedikt Köß zurückgreifen. Nach einer wochenlangen verletzungsbedingten Zwangspause rückt er für Max Vitz in den Kader.

Quelle: RP
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