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Lokalsport
Volle Ausbeute für die GHTC-Teams

Hockey. In der Nacht auf Sonntag konnte Florian Jansen schlecht schlafen. Doch es war nicht das Spiel gegen Großflottbek, das Gladbachs Verteidiger um den Schlaf brachte, das hatte der Gladbacher HTC schließlich 3:2 gewonnen. Allerdings hatte der 24-Jährige bei einer Strafecke den Ball auf der eigenen Torlinie ins Gesicht bekommen, so dass sich eine veritable Beule unter seinem rechten Auge bildete. "Das nehme ich nun als Andenken aus diesem Wochenende mit", sagte Jansen. Es war letztlich ein Andenken an einen sehr erfolgreichen Doppelspieltag auf eigenem Platz. Denn dem 3:2 (3:0) über Flottbek ließ der Zweitligist am Tag darauf ein 8:4 (2:3) gegen die TG Heimfeld folgen, und Jansen hatte mit insgesamt vier Toren seinen Anteil an den ersten Saisonsiegen.

"Nach dem unglücklichen Start mit der Niederlage gegen Hannover hat uns dieses Wochenende gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können, wenn wir unsere Leistung bringen", sagte der Abwehrspieler. Gegen Flottbek traf er sowohl nach einer Strafecke als auch mit einem Siebenmeter, den dritten Treffer zur 3:0-Halbzeitführung steuerte Niklas Braun bei. "Wir haben defensiv wenig zugelassen, taktisch diszipliniert gespielt und erst hinten heraus ein wenig nachgelassen, so dass Flottbek noch zu zwei Toren kam", sagte Trainer Philipp Heymanns.

Gegen Heimfeld musste sein Team schon nach 30 Sekunden das 0:1 hinnehmen, drehte die Partie allerdings schnell durch Matt Orr (3. Minute) und Robin Kremers (17.). Trotzdem ging der Gast mit einer Führung in die Halbzeit. Der GHTC ließ sich deswegen aber nicht aus dem Konzept bringen. "Die zweite Hälfte war überragend. Wir waren im Angriff gnadenlos und haben den Willen gezeigt, der nötig ist, um im Kreis die Hereingaben zu verwerten", sagte Heymanns. Neben dem dreifachen Torschützen Braun und Thomas Sonntag war auch Jansen noch zweimal erfolgreich - trotz Veilchen unter dem rechten Auge.

Die GHTC-Damen setzten derweil ihren Lauf in der Regionalliga fort, siegten auch beim Topteam Crefelder HTC und festigten durch das 2:1 (0:0) ihre Spitzenposition. "Wir hätten zur Pause durchaus klar zurückliegen können, denn Krefeld war sehr dominant. Aber unsere Torfrau Yvonne Rütten hat wieder klasse gehalten. In der Pause haben wir dann einige Umstellungen vorgenommen, und die haben gefruchtet", sagte Trainer Achim Krauß. In Gladbachs starker Phase trafen Marie Schmid (Strafecke) und Silke Ungricht (Siebenmeter) zum 2:0, Krefeld kam anschließend nur noch zum Anschlusstreffer.

(togr)
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