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Lokalsport
Wickrath schafft Revanche nicht

Tischtennis. Die Oberliga-Frauen verlieren gegen Mennighüffen wie in der Vorrunde klar. Von Andre Piel

Aus dem Ziel der Wiedergutmachung ist für den TuS Wickrath nichts geworden. In der Frauen-Oberliga unterlag der TuS dem bis zu diesem Spiel punktgleichen Tabellennachbarn TTC Mennighüffen deutlich mit 2:8. Nach dem deftigen 1:8 in der Hinrunde, gab es damit die zweite glatte Niederlage gegen die Ostwestfalen.

Zwar war Spitzenspielerin Sandra Tönges wieder dabei, dafür fehlte aber Stephanie Küppers. Sandra Förster und Tanja Langen verpassten im Auftaktdoppel gegen Jessica Beljan und Alena Ritzer nur knapp einen Sieg. Tönges sorgte mit einem 3:0 gegen Sina Tiemann für den ersten Punkt. Auf das Konto von Förster, die ebenfalls gegen Tiemann gewann, ging der zweite Punkt. Außer bei der knappen 2:3-Niederlage von Petra Elshof gegen Tabea Brockmeier waren die TuS-Akteure chancenlos.

Zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib in der NRW-Liga holte derweil Wickraths Reservemannschaft. Gegen den SV Walbeck, die damit ebenfalls im Abstiegskampf steckt, gewann der TuS mit 8:6. Bei der 7:6-Führung behielt Lisa Eckert, die zuvor schon gegen Verena Horsten gewonnen hatte, die Nerven: Gegen Marina Holla hatte sie eine 2:0-Führung verspielt, lag zudem im Entscheidungssatz mit 3:9 hinten. Sie fand aber wieder ins Spiel und gewann mit 11:9. Zuvor hatten Jessica Balleer und Ann Katrin Ahlenkamp jeweils zwei Einzelsiege geholt. Zudem gewann Eva Wustmann ein Einzel und Ahlenkamp gemeinsam mit Eckert ein Doppel.

Der TuS Wickrath II bleibt schließlich in der Rückrunde der Herren-Landesliga ungeschlagen. Der Aufsteiger kam bei der Reserve der TG Neuss zu einem 9:6. "In vielen Spielen haben wir das notwendige Quäntchen Glück gehabt", sagte TuS-Kapitän Frank Mund. "Die zwei Punkte sind für uns enorm wichtig." Die entscheidenden Siege schafften gleich zu Beginn Michael Jakobs und Josef Frehn. Jakobs lag gegen Bernd Forelle mit 0:2-Sätzen im Rückstand, drehte die Partie gegen den Ex-Regionalliga-Spieler aber noch um. Frehn hatte im vierten Satz gegen Heinrich Walter fünf Matchbälle gegen sich. Der Routinier ließ sich aber nicht beirren und machte sieben Punkte in Folge und gewann auch den fünften Satz sicher. Am Ende bogen dann auch Dominic Barra und Marc Meyer jeweils einen 0:2-Rückstand um und sicherten den glücklichen Sieg.

Quelle: RP
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