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Lokalsport
Wieder ein 5:5, aber ein anderes Gefühl für den GHTC

Hockey. Beide Mannschaften wählten das offene Visier. 4:4 stand es fünf Minuten vor dem Spielende zwischen dem Gladbacher HTC und Blau-Weiß Köln, und beide Zweitligisten ließen keinen Zweifel daran, das Duell für sich entscheiden zu wollen. Köln ging auch nochmals in Führung, doch Gladbach antwortete durch David Franco prompt - 5:5. Wieder 5:5. Wie schon vor sieben Tagen gegen die TG Heimfeld erspielte sich der GHTC ein spektakuläres Unentschieden. Doch hatte er vor Wochenfrist stets geführt und war entsprechend enttäuscht über die Punkteteilung, fühlte sich das 5:5 diesmal eher wie ein Sieg an. Von Thomas Grulke

"Das war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Wir haben gezeigt, dass wir auch bei einem klaren Rückstand nicht auseinanderfallen", sagte GHTC-Kapitän Tom Spenrath. Sein Team startete schlecht in die Partie und kassierte bis zur 15. Minute drei Gegentore, eines durch den Ex-Gladbacher Jan-Marco Montag. "Danach sind wir endlich aufgewacht, das schnelle 1:3 war ungeheuer wichtig für die Moral", sagte Spenrath zum ersten Gladbacher Tor durch Nils Helbig.

Doch bevor die Aufholjagd des GHTC so richtig Fahrt aufnahm, kassierte er zu Beginn der zweiten Halbzeit noch das 1:4. "Wir wussten aber, dass wir noch unsere Chancen kriegen würden", sagte Spenrath. Innerhalb einer Viertelstunde trafen Paul Tenckhoff, Florian Jansen und der nun stark aufspielende Franco zum 4:4. Es folgte das furiose Finale mit zwei Toren in den letzten 180 Sekunden. Damit setzte der GHTC die Serie seiner Tor-Spektakel fort, in den sechs Spielen mit seiner Beteiligung fielen 54 Treffer.

"Wir haben eine der stärksten Offensiven, aber auch die zweitschlechteste Defensive der Liga. Wir hätten sicher nichts dagegen, mal 1:1 statt 5:5 zu spielen", sagte Spenrath. Vor allem benötigt der Tabellenachte mal wieder einen Sieg, um sich etwas von unten abzusetzen, am besten kommenden Samstag (15 Uhr) beim Schlusslicht TTK Sachsenwald. "Das ist ein sehr wichtiges Spiel, wir werden den Gegner sicher nicht unterschätzen", so Spenrath.

Quelle: RP
 
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