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Lokalsport
Zuversicht bei Aufsteiger Giesenkirchen

Fussball. Die DJK/VfL Giesenkirchen ist wieder da. Nach drei Jahren in der Kreisliga A ist der ehemalige Landesligist wieder in die Erfolgsspur gekommen. Ab- und aufsteigen, am Boden zerstört sein und sich wieder aufrappeln, sportliche Berg- und Talfahrten sind für den Klub nicht neu, sie gehören zu seiner Geschichte. Von Kurt Theuerzeit

In der 1990er Jahren machte Giesenkirchen mit einer Ausnahmemannschaft Furore in der Landesliga, um dann doch über die Bezirksliga wieder in der Kreisliga A zu landen. Es dauerte eine geraume Zeit, bis sportlich wieder die Sonne schien. 2002 stieg man in die Bezirksliga auf, brauchte dann fünf Jahre, um wieder in der Landesliga mitzumischen. Nach drei Jahren in dieser Klasse ging es wieder rapide bergab. Jetzt gelang endlich wieder der Sprung in die Bezirksliga.

Vereinsinterne Querelen, die dem Klub in der Vergangenheit immer wieder schadeten, wurden beigelegt. Stattdessen wurde wieder sportlicher Ehrgeiz als Handlungsmaxime bestimmt. Allerdings auf einer Basis, die für den Amateurfußball heutzutage recht ungewöhnlich ist. In Giesenkirchen wird größter Wert auf eine gute Stimmung im Kader gelegt, es wird zusammen gefeiert, aber die Spieler müssen für sich und das Kollektiv Verantwortung übernehmen.

"Wir trainieren grundsätzlich nur zweimal in der Woche. Wenn man dann fehlt, reicht das sicher nicht, um sonntags Bestleistung zu bringen. Auf diese Weise haben wir immer eine sehr gute Trainingsbeteiligung. Natürlich ist eine dritte Einheit bei Bedarf immer möglich", sagt Vorsitzender Holger Drever.

Mit Daniel Saleh und Jörg Pufahl hat er ein Trainer-Team gefunden, das sich ideal ergänzt und zum Klub passt. Als Spieler und Trainer bringt Jörg Pufahl viel fußballerischen Sachverstand mit. Arbeitskollege Daniel Saleh hat in Amern als Trainer viele Erfahrungen gesammelt und weiß junge Fußballer zu entwickeln.

Giesenkirchens Kader ist sicherlich mit sehr guten Fußballern besetzt und dürfte keine Probleme in der Bezirksliga bekommen. Das beweisen schon die Testergebnisse. Landesligist Odenkirchen wurde 2:0 geschlagen, gegen Amern wurde ein 0:0 erreicht. Gegen den dritten Landesligisten Straelen setzte es eine 1:5-Niederlage. "Wir haben im Augenblick großes Verletzungspech, so dass unser Kader ziemlich überschaubar und die Belastung zu groß wird", erklärt Daniel Saleh diesen Ausrutscher. Akuter Handlungsbedarf, den Kader zu vergrößern, besteht offensichtlich in Giesenkirchen jedoch nicht. "Wir haben in der Reserve noch weitere gute Spieler, die uns helfen können", sagt Drever.

Quelle: RP
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