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Lokalsport
Zweites 0:6 in Folge für den Gladbacher HTC

Tennis. Die Chance, das Match oder zumindest einen Satz zu gewinnen, war greifbar nahe. Im ersten Durchgang hatte Malte Stropp drei Satzbälle, musste sich letztlich aber im Tiebreak 3:7 geschlagen geben. Im zweiten Satz führte der Gladbacher gegen den Spanier Pablo Galdon 5:2, am Ende hieß es 5:7. "Ich habe keinen Druck verspürt und besser gespielt, als ich es erwartet habe, weil ich in letzter Zeit wenige Matches bestritten habe. Aber es ist dann doch etwas anderes, wenn man in solch einer Atmosphäre plötzlich vorne liegt", sagte der 24-Jährige. Von Thomas Grulke

Zum Zeitpunkt seiner Niederlage konnte Stropp noch nicht ahnen, dass er letztlich das engste Spiel im Bundesliga-Derby zwischen dem THC Blau-Weiß Krefeld und dem GHTC bestreiten sollte. Denn der personell arg geschwächte Gast kassierte in Krefeld am Ende eine klare 0:6-Niederlage - ohne auch nur einen Satz zu gewinnen. "Es ist für uns im Vorfeld durch die Nominierungen für den Davis Cup nicht gut gelaufen. Natürlich hätten wir lieber mit einer richtig starken Mannschaft gespielt, doch das war leider nicht machbar", sagte Stropp, der beim GHTC mittlerweile als Assistenz-Coach fungiert, durch die angespannte Personalsituation aber das Einzel an Position vier spielte.

Keiner der ersten zehn Spieler im Bundesliga-Kader des GHTC stand zur Verfügung, Krefeld hatte es da nicht so arg erwischt. Entsprechend eindeutig verlief das Derby. Gladbachs Niederländer Jasper Smit und Mark de Jong waren in ihren Einzeln jeweils chancenlos. "Am ehesten wäre bei Marcin Gawron noch etwas mehr für uns möglich gewesen. Er hatte sechs Breakbälle, konnte aber keinen nutzen. Das reicht dann eben gegen einen Spieler wie Luca Vanni nicht", sagte Stropp. So unterlag Gawron im Match an Position eins dem Italiener 3:6, 3:6.

Da den Gladbachern auch in den abschließenden Doppeln kein Sieg gelang, gab es das zweite 0:6 in Folge, nachdem sie vorige Woche in Aachen glatt verloren hatten. "Das war jetzt die erste Begegnung, bei der es nicht so gelaufen ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wussten, dass es in dieser Besetzung nahezu unmöglich ist, etwas in Krefeld zu holen. Doch ich bin mir sicher, dass es kommende Woche wieder anders bei uns aussehen wird", sagte Stropp.

Quelle: RP
 
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