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Graffiti in Mönchengladbach
Staatsschutz ermittelt wegen Volksverhetzung

Graffiti in Mönchengladbach: Staatsschutz ermittelt wegen Volksverhetzung
Das Graffito gegenüber vom Jobcenter an der Victoriastraße soll möglichst schnell entfernt werden. FOTO: Berlin
Mönchengladbach. In Mönchengladbach sind noch mehr ausländerfeindliche Graffiti aufgetaucht: Neben dem Satz "Kein Geld für Migranten", der auf einer Mauer nahe des Jobcenters geschmiert wurde, fand ein RP-Leser auch noch das Graffito "Roma verpisst euch" auf einer Plakatwand am Seilerweg.

Zunächst stufte die Polizei die rassistische Äußerung auf der Mauer gegenüber des Jobcenters als Einzelfall ein und sah keinen Strafbestand im Sinne einer Volksverhetzung. Doch nachdem nun auch ein zweites Graffito gegen Ausländer entdeckt wurde, hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.  

Sachbeschädigungen sind die Schmierereien auf jeden Fall. Nicht klar ist, ob es sich beim Spruch "Kein Geld für Migranten" um eine Aufforderung oder Behauptung handelt.  

(gap)
 
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