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Mönchengladbach
Stadt präsentiert Ideen für den neuen Martin-Luther-Platz

Mönchengladbach. Der Martin-Luther-Platz ist der zentrale Platz in Odenkirchen. Er ist beliebt bei den Bürgern und wird vor allem auch als Marktplatz genutzt. Längst ist er allerdings reparaturbedürftig, einige Platten sind durch den Lkw-Verkehr beschädigt. Das soll sich jetzt ändern. Im März hatte es dazu bereits einen Workshop gegeben. Dabei erarbeiteten Bürger ihre Ideen für die Umgestaltung. Stadtplaner Taco de Marie möchte unter anderem die Kirche wieder mehr ins Blickfeld rücken und eine Abgrenzung zur Straße schaffen. Von Eva Baches

"Früher stand die Kirche im Mittelpunkt. Die Straße dominiert, die Autos parken auf dem Platz. Außerdem machen hohe Hecken den Platz unsicher", erläuterte de Marie. Zwei konkrete Vorschläge präsentierte er dem Publikum. Im ersten schaffen S-förmige Bänke mit kleinen Bäumen eine Abgrenzung zur Straße. In der zweiten Variante trennen Sitzpodeste mit Rückenlehne inklusive Hochbeet den Platz von der Straße. Außerdem sind Fahrradständer und Ladestationen für E-Bikes vorgesehen. In hinteren Bereich laden Loungesessel mit 360-Grad- Drehung sowie Bestuhlung am Brunnen zum Verweilen ein.

Auch Ideen aus dem Workshop wurden verarbeitet: Es gibt Raum für Spielmöglichkeiten, einen Schachtisch oder eine Boulebahn. Schnell kristallisiert sich Variante B als Favorit heraus. "Das Grundgerüst ist aus Beton, und die Bänke haben eine stärkere Holzbelattung.", zählte de Marie die Vorteile auf. Und günstiger sei die Variante mit rund 96.000 Euro (gegenüber 103.000 Euro für Variante eins) auch noch, fügte er hinzu. Ein zentraler Punkt für die Bürger war der Fortbestand des Wochenmarktes. "Für uns als Gewerbekreis ist es essenziell, dass der Markt erhalten bleibt", hieß es aus dem Publikum. Da konnte der Stadtplaner beruhigen: "Wir haben mit den Marktbeschickern gesprochen. Sie haben neue Parkmöglichkeiten in der Nähe und können ihre Stände wie gewohnt aufbauen", sagte de Marie. Ein weiterer Punkt war der Baumbestand. Die Kirche wird von verschiedenen Bäumen eingerahmt. "Da sind wir noch nicht zu 100 Prozent sicher. Wenn Sie möchten, dass die Bäume bleiben, dann bleiben Sie. Aber wir würden empfehlen, wenigsten zwei der Linden zu entfernen." Jetzt geht es in die Beratung, und wenn alles gut geht, könnte 2018 der neue Platz fertig sein.

Quelle: RP
 
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