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Feier
20 Jahre Sozial-Holding, 40 Jahre Altenheim, 45 Jahre Bürgerverein

Mönchengladbach. Gleich drei Anlässe zum Feiern gab es jetzt im Festsaal des Städtischen Altenheims Rheindahlen: Die Einrichtung mit 136 Bewohnern im Zentrum des Stadtteils wurde vor 40 Jahren eröffnet, gleichzeitig kann die Sozial-Holding als Träger auf 20 erfolgreiche Jahre seit der Gründung zurückblicken. Und schließlich feierte der Bürgerverein Rheindahlen, der sich dem Haus besonders verbunden fühlt, sein 45-jähriges Bestehen.

Begangen wurde das dreifache Jubiläum nicht nur mit einer Feierstunde im Altenheim: Zu der besonderen Gelegenheit hatten die "Geburtstagskinder" mit Unterstützung der Thaler'schen Buchhandlung den Schriftsteller Burkhard Spinnen zu einer Autorenlesung eingeladen. Der gebürtige Mönchengladbacher las aus seinem neuen Buch "Die letzte Fassade. Wie meine Mutter dement wurde", ein ehrliches, bewegendes und glänzend geschriebenes autobiografisches Buch über die neue Volkskrankheit Demenz.

Beim Empfang, zu dem Norbert Post, Aufsichtsratsvorsitzender der Sozial-Holding, Geschäftsführer Helmut Wallrafen und Bezirksvorsteher Arno Oellers eingeladen hatten, wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig das gewohnte Wohnumfeld und eine lebendige Quartiersarbeit für die Lebensqualität älterer Menschen ist. "Die Möglichkeit, am soziokulturellen Leben des Stadtteils teilzuhaben, und hier Gemeinschaft zu erfahren, ist gerade für die Bewohner eines Altenheims von enormer Bedeutung. In Rheindahlen wird dieser Grundsatz seit vielen Jahren vorbildlich gelebt und gepflegt", sagte Norbert Post.

"Ältere Menschen wollen solange wie möglich selbstbestimmt im eigenen Zuhause und in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben. Und wenn sie sich zum Leben in der Pflegeeinrichtung entschließen, entscheiden sich die meisten nach Möglichkeit für ein Heim im eigenen Stadtteil", weiß auch Geschäftsführer Helmut Wallrafen, und ergänzt: "Hier in Rheindahlen bietet unser städtisches Haus mitten im Zentrum seit Jahrzehnten kurze Wege und ideale Voraussetzungen, um als Bewohner, nicht vom alltäglichen Leben abgeschnitten zu sein. Zudem bietet das Haus mit seinem großen Festsaal einen idealen Treffpunkt für die Rheindahlener Bürger und Vereine.

Quelle: RP
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