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Auf ein Alt mit dem Bezirksbundesmeister, oder: Warum bin ich eigentlich nicht Schütze geworden?

Mönchengladbach. "Das Schützenwesen ist vielerorts ein wichtiger, historisch gewachsener und lebendiger Teil der regionalen bzw. lokalen Identität", sagt die Unesco-Kommission und hat es im vergangenen Jahr zum immateriellen Kulturerbe erklärt. Weil das wohl stimmen mag, aber nicht wirklich spritzig ist, fügte Bezirksbundesmeister Horst Thoren beim Fassanstich auf dem Kapuzinerplatz gleich mit an: "Was wäre ein Fest ohne Freibier?" Eben. Mit sieben Schlägen übernahm OB Hans Wilhelm Reiners den Fassanstich des Stadtschützenfestes.

Weil dann aber vor allem Schaum kam, gab es gleich einen Zapfkurs vom Fachpersonal hinterher. Damit im kommenden Jahr auch die B-Noten stimmen. Weil sich offenbar vor allem die lokalen Sorten hervorragend als Zielwasser eignen, hat es beim Schießen um die Ehrenscheibe direkt einen Gleichstand gegeben. Christoph Dohmen und Franz Josef Ungerechts schossen beide so nahe an den Punkt zum Glück, dass es eigentlich ein Stechen hätte geben müssen. Aber da Ungerechts schon einmal in diesem Jahr seine Treffsicherheit bewiesen hat und designierter König der St.

- Michaels-Bruderschaft Hehn ist, überließ er Dohmen großzügig das Feld. Der sicherte prompt zu, die Scheibe ins Wohnzimmer zu hängen. Bleibt nur die Frage: Warum bin ich eigentlich nicht Schütze geworden? Das mit der lokalen Identität passt, über meinem Sofa ist noch Platz, den Abzug finde ich sicherlich auch - und gegen Freibier hatte ich noch nie Einwände.

Quelle: RP
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