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Förderverein Für Krebskranke Kinder
Auszeichnung für Engagement

Mönchengladbach. Marlene Merhar aus Mönchengladbach, Vorsitzende des Fördervereins für krebskranke Kinder Köln, ist vom Bundespräsidenten für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit dem Verdienstkreuz am Bande das Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat der Wickratherin das Bundesverdienstkreuz überreicht. "Als Oberbürgermeisterin der Stadt Köln danke ich Ihnen herzlich für Ihren beispielhaften und vorbildlichen Einsatz. Gerne übermittle ich Ihnen die Glückwünsche der Ministerpräsidentin und der Regierungspräsidentin. Ich selbst gratuliere Ihnen ebenfalls herzlich zu dieser Auszeichnung", sagte Reker. Den Glückwünschen schließt sich Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners an: "Wir können froh und stolz sein, dass Menschen wie Marlene Merhar in unserer Stadt leben."

Die Krebserkrankung ihres 1991 verstorbenen Sohnes Frederik veranlasste Merhar 1990 dazu, dem Förderverein für krebskranke Kinder Köln beizutreten, der aus einer Initiative von Eltern krebskranker Kinder hervorgegangen ist. Der Verein wurde mit dem Ziel gegründet, die Situation und Lebensqualität krebskranker Kinder und ihrer Familien zu verbessern. Um Eltern von chronisch kranken Kindern das Pendeln zwischen Wohnort und Klinik zu ersparen, betreibt der Verein ein Elternhaus auf dem Gelände der Uniklinik Köln. Es bietet nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten, sonder es finden Elterntreffs, Gesprächskreise, Abendessen, Gottesdienste und Kreativabende statt. Einen Schwerpunkt der Arbeit Merhars bildet die Akquirierung von Spenden. So konnte der Verein die Baukosten für das Elternhaus von mehr als zwei Millionen Euro auf diese Art finanzieren. Auch die laufenden Kosten, rund 250.000 Euro jährlich, werden vom Förderverein getragen. Der Einsatz von Merhar und ihre Spendenakquise ermöglichen dem Verein, weitere Projekte zu unterstützen. Dazu zählen die Finanzierung von fünf Arbeitsstellen auf der Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln, die Organisation und Finanzierung von Freizeitmaßnahmen für die Kinder nach Abschluss der Behandlung sowie die Unterstützung von Familien, die durch die Erkrankung ihrer Kinder in eine finanzielle Notlage geraten sind.

Quelle: RP
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