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Ehemaligen-Treff
Bier im Kühlschrank der Schülervertreter

Mönchengladbach. "Der Kern kommt immer wieder zurück", sagt Christoph Spinnen am vergangenen Samstag beim alljährlichen Ehemaligen-Treff des Gymnasium Rheindahlen im Pädagogischen Zentrum. "Von nun an findet das Ehemaligen-Treffen nicht wie die Jahre zuvor am Freitagabend im Januar, sondern am letzten Wochenende vor den Osterferien statt", sagt Direktorin des Gymnasium Rheindahlen Christina Piepers.

Zu den Studenten beim Frühschoppen zählt unter anderem Fabian Neuß. Der Bochumer Student absolvierte 2013 sein Abitur. In diesem Jahr feierten die Doppeljahrgänge zusammen ihren Schulabschluss. Neuß verbindet seine schönste Erinnerung an das Mönchengladbacher Gymnasium mit dem Abi-Ball und dem schulischen Fußballturnier: "Wir feierten unseren Abi-Ball im Borussia-Park. Beim Hötter-Cup traten die Lehrerinnen und Lehrer gegen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an. Das war das Beste an der Schulzeit."

Die Abiturientinnen und Abiturienten des Abschlussjahres 2008 trafen sich bereits etwas früher. Nach zehn Jahren durften die Absolventinnen und Absolventen nun in ihre Abiturprüfungen einsehen. "Wir waren mit 39 Mädchen und Jungen ein sehr kleiner Abiturjahrgang", sagt Janine Hoff. In die alten Abiturklausuren reinzuschauen, reizte auch Alina Tries. Die Personalfachkauffrau absolvierte ebenfalls 2008 ihr Abitur und kam nun zurück an ihre alte Schule. Die Frage, wie Tries das Gymnasium Rheindahlen beschreiben würde, beantwortet sie schnell: "Auf jeden Fall familiär."

Ähnlich ging es auch im Mönchengladbacher Gymnasium zu. Während die Schülerinnen und Schüler der jetzigen Q2 des Gymnasium Rheindahlen am Samstagvormittag kellnerten, tauschten sich die Gäste aus. "Die Neugierde, was die anderen Ehemaligen heute so treiben, verleitet mich nach Rheindahlen", sagt Sven Korsten. Korsten absolvierte 1998 sein Abitur und kam aus Wiesbaden angereist. Denkt er an seine alte Schulzeit zurück, erinnert er sich an eins besonders: "Ich bin zur damals der Schülervertretung beigetreten, da sie einen Kühlschrank hatte. Da lagerte ich das ein oder andere Bier. In den Pausen gönnte ich mir dann ab und zu eins."

Nina Jedrychowski

Quelle: RP
 
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