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Krankenhaus St. Franziskus
Evolution im Schnelldurchlauf - im Teich

Mönchengladbach. Wozu der Mensch Jahrmillionen benötigte, dafür baucht die Libelle nur ein bis zwei Jahre: sich aus dem Lebensraum Wasser hinaus in eine andere Lebensform zu entwickeln. So spannend schilderte Ruth Seidel den Teilnehmern der Exkursion die Bewohner des Teiches im Wald hinter dem Krankenhaus St. Franziskus. Die 73-Jährige, Vorsitzende des Nabu-Stadtverbandes, wusste auch zur Entstehungsgeschichte des Teiches zu berichten. "Diese liegt rund 30 Jahre zurück. Ermöglicht wurde die aufwendige Anlage dieses dann zunächst künstlichen Teiches allein durch Spenden von Mönchengladbacher Bürgern", so Ruth Seidel. "Zur Erhaltung der Artenvielfalt wird dieser Teich einmal jährlich von uns gepflegt und durchs Jahr hindurch regelmäßig begutachtet."

Mit der öffentlichen Führung und der Erklärung von Fauna und Flora solcher Lebensräume kämpft der Nabu für deren Wert und Erhalt. Den Besuchern fiel schnell auf, welches erholsames Refugium Besuchern, Patienten und Mitarbeitern des Krankenhauses durch den Teich und seine Bewohner zur Verfügung steht. Mücken zählen übrigens nicht dazu. Da in dem Teich keine Fische leben, können sich Libellenlarven prächtig entwickeln. Der Räuber im Wasser bevorzugt unter anderem Mückenlarven.

Quelle: RP
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