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Lioba Jung
Glas über Wallstraße City als Wohnort Straße wieder reaktivieren

Mönchengladbach. Gisela Lüpertz kam mit konkreten Ideen für die Wallstraße und den Kapuzinerplatz. Engagiert trug die 65-jährige ihre Gedanken vor. Sie kann sich für die Wallstraße ein Glasdach vorstellen und die attraktive Gestaltung einer Ess-Meile mit einer Gaststätte und kleinen Bistros: "Das wäre etwas für die Berufstätigen aus dem Umfeld, die mittags wenig Zeit haben und nur ein Tellergericht wünschen." Ihr gefällt nicht, dass ins Gebäude des ehemaligen "New Yorker" die Postbank einzieht. "Da gibt es keine Parkplätze, und so müsste man zum Geldabheben jedes Mal ins Parkhaus fahren."

Sebastian Mertens ist seit der Auftaktveranstaltung dabei. Der 29-Jährige vom Vorstand des Vereins "Waldhaus 12" wohnte an der Hindenburgstraße. Er stellt fest: "Wir sind Teil der Stadt, und darum interessiert uns natürlich, wie sich die Stadt entwickelt." Ihm gefällt, dass die Gladbacher Innenstadt bei den Plänen gesamtheitlich gesehen wird. Allerdings sind ihm viele Vorschläge noch zu unkonkret, insbesondere in Bezug auf das Straßenbild. Dazu sagt er: "Hier könnte man mutiger sein, um die Stadt stärker als Wohnort zu begreifen und nicht nur als Durchfahrtsort zu verstehen."

Lioba Jung war mit ihrem Vater gekommen. Die Familie wohnt schon lange in Mönchengladbach. "Die Fragen zu Entwicklung und Erneuerung sind besonders interessant, wenn es um die Stadt geht, in der man aufgewachsen ist und die man kennt." Das Thema ist der 24-Jährigen zudem durch ihr Studium der Humangeographie, die sich mit dem Verhältnis von Mensch und Raum beschäftigt, bestens vertraut. Die junge Frau hofft, dass auch die Waldhausener Straße profitieren wird: "Diese Straße muss aufgewertet werden, um wieder lebendiger zu werden." FOTOS: ANW

Quelle: RP
 
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